Sie sind hier:
rbbonline | Im Ersten


Die mittlerweile zu Besitzern einer Videothek avancierten Kleinstädter hofften auf das große Geld durch Spekulationen mit der "Kleinaktie Großflughafen Wustermark" – mit mäßigem Erfolg ...
Auf dem ausgedehnten Weideland von Wustermark sollte der neue Flughafen entstehen. Heftig hatte Werner Sommer für die "Kleinaktie Großflughafen" geworben. Jetzt ist er vorbestraft und wird von allen im Dorf gemieden, denn der Flughafen wird nicht gebaut.
Sommers ehemaliger Arbeitgeber Herbert Krolikowski hat sich als Krimineller entpuppt, der die Wustermarker mit den gefälschten Aktien um ihre Ersparnisse gebracht hat. Das Geld ist nie gefunden worden. Krolikowski sitzt hinter Gittern. Sommer ist frei, besser gesagt: vogelfrei.
Er lässt sich vom Dorfpolizisten Krause in den Knast einschleusen und befreit seinen ehemaligen Chef. Doch sein Plan "Freiheit gegen Geld" funktioniert nicht. Krolikowski hat eigene Absichten und verwickelt auch bald Lansky und Dettmann in die verzwickte Geschichte.
Kommissarin Tanja Voigt hat reichlich zu tun, bis sie dem eigenwilligen Gangstertrio von Wustermark auf die Schliche kommt. Und dass Dorfpolizist Krause ihr bei den Ermittlungen eher hinderlich ist, hat auch seine Gründe.
"Das Wunder von Wustermark" entstand 1998 als freie Fortsetzung des erfolgreichen Krimis "Polizeiruf 110: Totes Gleis".
Darsteller:
Tanja Voigt: Katrin Saß
Krause: Horst Krause
Lansky: Otto Sander
Dettmann: Ben Becker
Sommer: Steffen Schult
u. a.
Stabangaben:
Musik: Tamas Kahane
Kamera: Peter Ziesche
Buch: Leo P.Ard, Michael Illner
Regie: Bernd Böhlich
© Rundfunk Berlin-Brandenburg