
Gesehen von Andreas Dresen -
Energiegewinnung in Brandenburg - lange schon ein einträglicher Wirtschaftszweig. Seit Generationen leben Menschen vom Kohleabbau in den Tagebauen der Lausitz. Einer der größten ist Welzow-Süd. Daniela hat hier ihren Platz gefunden.
Seit über 100 Jahren, mittlerweile in der sechsten Generation, arbeitet ihre Familie in den Lausitzer Revieren. Die zierliche 28-Jährige ist Chefin auf einem 4000-Tonnen schweren Gerät, schüttet damit den Abraum in die zu rekultivierende Landschaft. Das war nicht immer ihr Traum - ganz früher mal wollte sie das Singen zu ihrem Beruf machen. Doch nun arbeitet sie schon seit acht Jahren in dieser kargen Mondlandschaft zwischen den gewaltigen Stahl-Kolossen. Die Fröhlichkeit und Leidenschaft jedoch sind geblieben.
Der Spielfilmregisseur und Dokumentarfilmer Andreas Dresen liebt die Kontraste, die Herzlichkeit und das manchmal Ruppige der Menschen in Brandenburg. Lieblich und ungeschliffen zugleich ist das Land, in dem er wohnt. Er hat sich aufgemacht von Potsdam nach Spremberg, in die Welt der Lausitzer Kumpel.
Stabangaben
Buch und Regie: Andreas Dresen
Kamera: Michael Hammon bvk
Ton: Peter Schmidt
Schnitt: Jörg Hauschild
Tonbearbeitung & Mischung: Gregor Arnold
Lichtbestimmung: Martin Safranek
Regieassistenz: Elisa Klement
Filmgeschäftsführung: Janina Bukowski
Produktionsleitung Iskremas: Peter Hartwig
Produktionsleitung: Rainer Baumert
Produzent: Andreas Dresen
Besonderer Dank an Daniela Kuboth, Jens Thiel, Ulrich Fittko, Vattenfall GmbH, Tagebau Welzow-Süd sowie die Kollegen der C-Schicht vom Absetzer 1107.
Eine Produktion der ISKREMAS Filmproduktion im Auftrag des rbb



