Tiefer See, Quelle: dpa/picture alliance

- Die schönsten Brandenburger Seen

Nicht an allem herrscht bekanntlich Überfluss in Brandenburg, doch mit ihren Seen sind die Märker besonders reich gesegnet. Rund 3 000 sind es. Die kleineren unter einem Hektar hinzu gerechnet sogar 10 000. Damit gehört Brandenburg zu den gewässerreichsten Ländern der Bundesrepublik.

Senftenberger See, Quelle: dpa-Zentralbild

Viele herrliche Seen zwischen Uckermark und Ruppiner Land, dem Havelland und dem Oder-Spree-Gebiet liegen umgeben von Naturparks mit sattem Grün und tiefen Wäldern. Sie laden zum Baden ein, sind wahre Paradiese für Wassersportler und ziehen alljährlich abertausende Touristen an.

Er ist der größte: Der Schwielochsee am Rande des Spreewalds. Sein Name leitet sich vom wendischen Wort Swinlug - Schweineloch - ab. Er ist der jüngste: Der Senftenberger See. Entstanden durch Flutung eines ehemaligen Tagebaus, wird er schon bald zur “Lausitzer Riviera”, Europas größter künstlicher Wasserlandschaft, gehören. Und er ist der tiefste: Der sagenhaft klare und berühmte Stechlinsee bei Rheinsberg, den vor über einhundert Jahren bereits der Dichter Theodor Fontane besang. Dank seiner exzellenten Wasserqualität wurde er zum “lebendigsten See” Deutschlands gekürt.

Ganz gleich ob der Helenesee bei Frankfurt/ Oder, den man mit dem Tauchboot “Nemo” erkunden kann, oder der Beetzsee bei Brandenburg/ Havel, auf dem die vierfache Ruder-Olympiasiegerin Kathrin Boron frühe Erfolge errang – an tollen Gewässern herrscht kein Mangel im Land.

Ein Film von Jörn Kalkbrenner (Erstausstrahlung 27.09.2013)

Gäste der Sendung