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Noch 24 Stunden bis zum Ende der Aktion in Wiesenburg, und die Arbeiten am Bahnhof laufen unentwegt weiter. Immer noch wird gehämmert und gesägt was das Zeug hält.
Die Kreissäge ist heute im Dauereinsatz. Das Bahnhofsgebäude weist von außen noch immer einige Schäden auf und um diese zu beheben werden neue Ziegel zurrecht geschnitten, die später eingemauert werden.
Alle paar Stunden steigen immer wieder neue Helfer aus dem Zug Richtung Dessau, der direkt am Wiesenburger Bahnhof hält. Das Bahnpersonal ist auch auf der Baustelle da, um die Sicherheit der Aussteigenden zu gewährleisten.
Wie bereits gestern arbeiten wieder viele Helfer an den Fenstern. Die Wände im Gästeraum bekommen ihren ersten Anstrich und die ersten Heizkörper werden angeschlossen. In der Wartehalle steht ein Gerüst, um die Elektrik verlegen zu können.
Auch in der Güterhalle, dem zukünftigen Veranstaltungssaal, hat sich in den letzten Tagen viel getan. Die Personaltoilette wurde errichtet, die Tore sind gestrichen und der Durchbruch zur Wartehalle ist fertig.
Zur großen Erleichterung kam gestern Abend noch ein Stuckateur, der trotz verletzter Hand bereits heute Vormittag alle Arbeiten des zukünftigen Büros fertig hatte.
Egal ob direkt aus Wiesenburg, aus Potsdam, Berlin oder noch weiter weg: Hier packen alle mit an. Sogar Asylbewerber einer Gemeinschaftsunterkunft aus Bad Belzig kommen, um sich an der Wiederbelebung des Bahnhofs zu beteiligen.
"Es wurde bis jetzt schon viel geschafft. Wir sind hochzufrieden mit der Motivation und der Stimmung der freiwilligen Helfer", sagt Genossenschaftsmitglied Anke. "Leider werden wir es nicht schaffen den Fußboden im Gastraum und die Wände im Güterschuppen in den verbleibenden 24 Stunden fertig zu stellen."
Oder doch? Wir sind gespannt, was noch passiert.
Text: Michele Dunkelmann
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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