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zibb 96 Stunden
zibb 96 Stunden

Mi 28.09.11 18:30

Mittwoch

Der zweite Tag

Mit vollem Einsatz gehen die Arbeiten am Wiesenburger Bahnhof weiter. Bei dem guten Wetter sind die Helfer hoch motiviert und bereit einiges zu schaffen. Die alten Tapeten und Fliesen sind ab. Jetzt kann die neue Farbe kommen.

Auch Mittwoch dröhnen Schleifmaschine und Bohrer wieder von der Baustelle. Viele Freiwillige sind gekommen, um die ganzen Fenster des Bahnhofs zu schleifen, zu bekleben und neu zu streichen. Diese sollen so schnell wie möglich wieder eingesetzt werden. Auch die Fliesen sitzen bereits an der neuen Küche. Jetzt muss alles nur noch ausgefugt werden, dann sind die Küchenwände fertig.

In der zukünftigen Gaststätte wurde gestern die ganze Tapete abgerissen. Jetzt werden die Wände verspachtelt, um sie später mit Silikatfarbe neu einzustreichen. Vor dem Bahnhof läuft der Zementmischer, um die Putzschicht für die Wartehalle zu mischen. Währenddessen wird der alte Ofen im Eingangsbereich ausgebaut.  Vor diesem Eingangsbereich stellen einige Helfer ein Gerüst auf. So können die historischen Balken an der Bahnhofsterrasse leichter aufgearbeitet werden.

Das erste Fenster im Güterschuppen soll eingesetzt werden. Es musste komplett neu gemacht werden und wird später an den ursprünglichen Zustand der Bahnhofsfassade erinnern.  Aber auch die Türen des Güterschuppens bekommen einen neuen rötlichen Anstrich, der laut Denkmalschutz an die Originalfarbe erinnert.

Für das leibliche Wohl der Arbeiter ist ebenfalls gesorgt. Zur Mittagszeit wurde der Grill aufgestellt und die Helfer konnten sich Steak, Bratwurst und Kartoffelsalat schmecken lassen. Kaffee und Kuchen gibt es auch.

Auch die Innenseite der Personal-Toilette ist komplett verkleidet. Nun soll bald eine Toilettentür eingesetzt werden.  In der zukünftigen Gaststätte des Bahnhofs beginnt der erste Probelauf für den neuen Kaminofen.

Kurz vor der Halbzeit bei 96 Stunden ist zwar schon einiges geschafft, aber es fehlen immer noch Helfer. "Wir haben bereits 15 Fenster gestrichen", sagt Projektleiterin Dorothee Bornath. "Aber die Fenster müssen alle noch eine zweites Mal angestrichen werden, dafür brauchen wir noch ganz viele helfende Hände."
Wird es uns gelingen, die Fenster rechtzeitig einzubauen?

Text von Michele Dunkelmann

Dieser Text gibt den Sachstand vom 28.09.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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