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rbbonline | Archiv

Schon seit dem frühen Morgen schallen Gehämmer, Sägegeräusche und Rufe über den See. Die Helfer legen zum Endspurt an. Wird es ihnen bis zum Abend gelingen, die neue Surfhalle fertig zu stellen?
Gestern Abend kamen zum Glück endlich einige Malermeister, die mit dem Verputzen anfingen. Sie arbeiten auch heute mit Hochdruck daran, die Außenwände der Halle zu verputzen. Außerdem ist das Holz für die Dachbalken angeliefert worden. Mit dabei sind drei Dachdecker, die sich gleich an den Bau des Dachgerüstes machen. Die Zeit drängt. Auf die Holzbalken sollen später die Dachpappen gelegt werden. Das Gerüst steht, doch fertig ist das Dach damit noch lange nicht.
Trotzdem feierten die vielen Helfer heute Richtfest. Ganz nach alter Handwerker-Tradition wird dafür ein Kranz am Gerüst hochgezogen und ein Dachdecker wünscht dem neuen Gebäude und den vielen fleißigen Händen, die beim Bau mithalfen, Glück.
Nach einer kurzen Stärkung geht es weiter, es ist schließlich noch viel zu tun. Tischlerlehrlinge kümmern sich um den neuen Rickplatz. Dieser befindet sich direkt am Wasser vor der Halle. Dort sollen die Surfkinder später ihre Boards fertig machen. Damit die feinen Segel auf dem Beton nicht zerreisen, werden nun witterungsbeständige, schmale Holzbretter verlegt, so dass eine Art „Terrasse“ entsteht.
Damit es in der neuen Halle auch Licht gibt, kümmern sich andere Fachkräfte derweil um die Installation der Elektrizität. Ein Sicherungskasten ist schon angebracht. Doch von innen gleicht die Halle nach wie vor einem Rohbau. Noch ist nichts angestrichen und an eine Inneneinrichtung mit Regalen für die Surfbretter ist nicht zu denken.
Dennoch wollen das 96 Stunden-Team, der Verein und die Helfer heute Abend den erfolgreichen Abschluss des Projektes feiern. Ob das noch zu schaffen ist?
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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