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zibb 96 Stunden
zibb 96 Stunden

Mi 31.08.11 18:30

96 Stunden

Mittwoch, zweiter Tag

Mit vollem Einsatz gehen die Arbeiten an der neuen Bootshalle weiter. Die Außenmauer wächst, die Betonfläche vor der Halle ist fertig. Doch die größte Herausforderung liegt noch vor den Helfern: Das Dach.

Dank des unermüdlichen Einsatzes der freiwilligen Helfer bis spät gestern Abend sind die Arbeiten an den Außenwänden der neuen Halle schon weit fortgeschritten. Die fertigen Seiten werden grundiert und für den späteren Putz vorbereitet. Heute wird ein Gerüst geliefert und an den Innen- und Außenseiten aufgebaut. Das Gerüst ist nötig, um den Dachbau durchführen zu können.

„Wir sind bisher sehr zufrieden. Die Arbeiten gehen gut voran“, resümiert die ehrenamtliche Bauleiterin Danielle Steingroß. Was sie aber jetzt noch händeringend sucht, sind Fachkräfte, die Verputzen können. „Ohne sie können wir morgen nicht mit den Putzarbeiten beginnen“, sagt Danielle Steingroß.

Nahe dem Wasser streichen Helfer derweil schmale Bretter blau an. Diese sollen später außen am Dach als Giebelverkleidung dienen. Das gute Wetter hebt die Stimmung zusätzlich. Heute ist es wärmer als gestern und die Sonne zeigt sich öfter. Auch für das leibliche Wohl der vielen Helfer ist gesorgt: Bäckereien aus der Nachbarschaft versorgen die Arbeiter mit Brötchen und Kuchen, mittags gibt es warmen Eintopf.

Während weiter an der Mauer gewerkelt wird, schallt das durchdringende Geräusch des Bohrhammers über das Gelände. Er bricht den Boden an der Seite der Halle auf, um ihn zum Betonieren vorzubereiten. Denn auch hier soll eine neue, gerade Betonfläche entstehen. Später werden Stahl-Beton-Stützen in den Boden eingelassen, ebenfalls eine Vorbereitung zum Betonieren.

Auf dem Gelände finden sich noch immer die Spuren des großen Brandes, der die Halle im Mai zerstörte. Verbrannte Pflanzen zum Beispiel. Sie werden nach und nach weggeräumt. Und noch ist auch der Schuttberg vor der neuen Halle noch nicht ganz abgetragen, obwohl gestern viele Schüler der nahegelegenen Sportschule mithalfen und den Schutt in große Container schaufelten. Zwei Container sind bereits bis zum Rand gefüllt, ein dritter, leerer wurde heute geliefert.

Durch den Brand wurde nicht nur die Halle, sondern die gesamte Surfausrüstung der Kinder und Jugendlichen des Vereins zerstört. Nach der gestrigen zibb-Sendung meldeten sich einige Berliner und Brandenburger, die gebrauchte, gut erhaltene Surfbretter, Segel und Neoprenanzüge abzugeben haben. Diese Spenden sind beim Verein natürlich herzlich willkommen. Denn schließlich muss die neue Halle am Ende auch noch mit Inhalt gefüllt werden.


Dieser Text gibt den Sachstand vom 31.08.2011 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

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