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Durch Luxusmodernisierungen werden Kieze zwar aufgewertet, doch werden auch Teile ihrer Bewohner verdrängt. Dem soll von Seiten der Politik entgegengewirkt werden, indem für bestimmte Gegenden eine Erhaltungsverordnung beschlossen werden kann. Doch was kann eine solche Bestimmung ausrichten? Die Abendschau hat nachgefragt.
Eine soziale Studie ist Voraussetzung dafür, dass eine solche Erhaltungsverordnung beschlossen werden kann. Das Bezirksamt Pankow hat für fünf Quartiere eine solche Studie anfertigen lassen.
Die Untersuchung ergab für das Gebiet Kollwitzplatz, dass etwa ein Viertel der 8600 Wohnungen noch nicht umfassend erneuert sind. Diese 25 Prozent stellen ein erhebliches Aufwertungspotenzial dar. Die Gefahr bestehe, dass ein Teil der Bevölkerung verdrängt wird, heißt es in der Studie.
Kritik an den Maßnahmen kommt unter anderem von der oppositionellen CDU, die die Wirksamkeit einer solchen Verordnung bezweifelt. Ablehnung gegen die neuen amtlichen Einschränkungen kommt auch von der Eigentümerschutzgemeinschaft Haus & Grund Berlin.
Beitrag von Jade-Yasmin Tänzler








