Ein Besucher betrachtet am 02.04.2014 im Martin-Gropius-Bau in Berlin die Installation "Circle of Animals" des Konzeptkünstlers Ai Weiwei.

- Berlin – Peking: Ai Weiwei im Gropius-Bau

Es soll seine weltweit größte Einzelausstellung werden. Auf 3.000 Quadratmetern in 18 Räumen und im spektakulären Lichthof zeigt der chinesische Künstler Ai Weiwei Werke und Installationen, die eigens für den Martin-Gropius-Bau entstanden sind bzw. noch nie in Deutschland gezeigt wurden.

Es ist eine politische Ausstellung, die Ai Weiwei für Berlin in seinem Studio am Stadtrand von Peking entwarf. Kaum eines seiner Werke kommt ohne versteckte Anspielungen aus, sei es auf die binnenchinesischen Verhältnisse oder auf das große Thema "China und der Westen".

Man muss die historischen und politischen, oft ironischen Botschaften in seinen Werken lesen, die er gleichsam wie eine Flaschenpost in die Welt schickt.

Beitrag von Jochen Kienbaum

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Ai Weiwei; Foto: Gao Yuan

Ausstellung eröffnet ohne großen Andrang - Darf Ai Weiwei doch nach Berlin?

Es ist seine weltweit bislang größte Ausstellung – an einem Ort, an dem er noch nie war. Weil Regimekritiker Ai Weiwei keine Ausreisegenehmigung bekam, musste er die 18 Räume im Gropius-Bau aus der Ferne bespielen. Das Ergebnis kann sich trotzdem sehen lassen - auch wenn der Besucherandrang sich am ersten Ausstellungstag in Grenzen hielt. Jetzt weckt Kunstförderer Raue Hoffnung, dass Ai Weiwei doch noch nach Berlin reisen darf.

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Nachrichten II

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