Unterstützer der "Identitären Bewegung" in der Brunnenstraße in Berlin (Quelle: rbb/Wilhelm Klotzek)

Protest gegen Aufmarsch der "Identitären Bewegung" - Demo gegen Rechts

Rund 1500 Menschen haben in Berlin am Samstag gegen eine Demonstration der rechtsradikalen "Identitären Bewegung" protestiert. Es gelang ihnen, den Aufzug bereits kurz nach dem Start in Wedding zu blockieren. Die Polizei war mit einem Großaufgebot vor Ort.

Verschiedene linke Gruppen und Initiativen hatten zu der Gegendemonstration aufgerufen. Ein Sprecher des Bündnisses sprach von bis zu 4.000 Teilnehmern.

Mehrere hundert Anhänger der "Identitären Bewegung" aus ganz Europa hatten sich am S-Bahnhof Gesundbrunnen im Wedding versammelt. Die Teilnehmer wollten ursprünglich vorbei an der Gedenkstätte Berliner Mauer in der Bernauer Straße zum Hauptbahnhof ziehen. Gegendemonstranten blockierten jedoch kurz nach dem Start nahe dem U-Bahnhof Voltastraße die Straße. Der Veranstalter der "Identitären Bewegung" erklärte die Demonstration daraufhin am späten Nachmittag für beendet.

Die Polizei war mit einem Großaufgebot im Einsatz. Es gab mehrere Festnahmen. Die "Identitäre Bewegung" wird vom Verfassungsschutz beobachtet.

Beitrag von Olaf Sundermeyer

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