Abendschau Archiv

    Cathrin Böhme vor dem Logo der Abendschau (Quelle: rbb)

    - Abendschau 01.07.2015 19:30

    +++ Charité-Streik ausgesetzt, Tarifkonflikt zwischen Bahn und GDL beendet +++ Brand im Pflegezentrum Neukölln +++ Streit in CDU über Homo-Ehe +++ Jugendämter-Protest mit weißen Fahnen +++ Weiter Probleme in der Schöneberger Grunewaldstraße +++ Erste Islam-Bank in Berlin +++ Serie: Berlins marode Schulen +++ 25 Jahre Währungsunion +++ Moderation: Cathrin Böhme

    Charité-Streik ausgesetzt, Konflikt von Bahn und GDL beendet

    Der Streik der Pflegekräfte an der Berliner Charité wird ausgesetzt. Verdi und die Charité habe sich auf ein Eckpunktepapier als Basis für einen Tarifvertrag verständigt. Nach einem Jahr ist zudem der Konflikt zwischen Deutscher Bahn und de rGdL zu Ende. "Der Tariffrieden ist hergestellt", so Brandenburgs Ministerpräsident a.D. Platzeck, der zusammen mit Thüringens Ministerpräsident Bodo Ramelow als Schlichter fungierte.

    Feuerwehrwagen stehen am 01.07.2015 in Berlin auf der Sonnenallee in Neukölln vor einem Pflegezentrum (Quelle: dpa)

    Toter bei Brand im Pflegezentrum Neukölln

    Bei einem Brand in einem Pflegeheim in Berlin-Neukölln ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch ein 89-jähriger Mann ums Leben gekommen. Vier weitere Bewohner kamen mit Rauchgasvergiftungen in Krankenhäuser, insgesamt haben die Einsatzkräfte 106 zum Teil bettlägerige Menschen aus dem Haus in der Sonnenallee geholt.

    "Ehe für alle" steht spiegelverkehrt auf der Wange einer Demonstrantin, die in Berlin an einer Kundgebung des Lesben- und Schwulenverbandes Berlin-Brandenburg (LSVD) teilnimmt. (Bild: Stephanie Pilick/dpa)

    Streit in CDU über Homo-Ehe

    Die Diskussion um die sogenannte Homo-Ehe spaltet die Berliner CDU, vor der Mitgliederbefragung werben die Pro- und Contra-Lager für ihre Position. In einem offenen Brief wendeten sich Gegner der Ehe für gleichgeschlechtliche Paare bereits an die Parteimitglieder.

    Grafik: Nachrichten bei der Abendschau, Quelle: rbb

    Nachrichten I

    +++ Vermieter in Berlin ignorieren Mietpreisbremse +++ Längere Fahrtzeiten bei S 5 nach Entgleisung +++ Weiter Hostels als Flüchtlingsunterkünfte +++ Fremdenfeindlicher Übergriff in Weißensee +++ Umbenennung der 02-World +++

    Jugendamt in Not (Quelle: Abendschau / rbb)

    Jugendämter-Protest mit weißen Fahnen

    Die für den Kinderschutz zuständigen Mitarbeiter der Jugendämter kapitulieren vor ihren Arbeitsbedingungen - sie lassen weiße Bettlaken aus den Fenstern hängen, um auf ihre desolate Arbeitssituation aufmerksam zu machen.

    Müll in der Grunewaldstraße 87 (Bild: Wolf Siebert)

    Weiter Probleme in der Schöneberger Grunewaldstraße

    In den Medien wurde die Grunewaldstraße 87 mit der Zeit schon mal 'Horrorhaus' genannt - Alt-Mieter und Anwohner sind nervlichen Strapazen ausgesetzt, das Haus vermüllte, es gab immer wieder einen Zuzug von Roma-Familien. Der Verdacht: das Ganze ist als Entmietungskonzept des Hauseigentümers gedacht.  

    Ein Schild mit dem Logo der Kuveyt Türk Bank (Bild: Uwe Anspach/dpa)

    Erste Islam-Bank in Berlin

    Nach den Regeln des Islam betriebene Geldinstitute haben einen großen Unterschied zu allen anderen Bankhäusern, die gemeinhin unser Bild bestimmen - sie nehmen keine Zinsen. Und die Zinswirtschaft entspricht nicht den Regeln der Scharia. Nun hat auch Berlin eine erste islamische Bank.

    Nachrichtenbild abendschau (Quelle:rbb)

    Nachrichten II

    +++ Berliner oft krank +++ E-Busse in Berlin im Einsatz +++ U-Bahn-Kontrolleur in Kreuzberg angegriffen +++ Hilfsprojekt "Die Fahrradhelden" gestartet +++ Neuer Super-Ferien-Pass nun überall im Verkauf +++

    Marode Schule in Berlin © imago/Rolf Zöllner

    Serie: Berlins marode Schulen

    Vor einem Jahr fiel die Bestandsaufnahme mit der Kamera bei etlichen Berliner Schulen zu wünschen übrig. Viele Schulen sind weiterhin komplett oder in Teilen sanierungsbedürftig, aber es gibt auch positive Beispiele. Am Felix-Mendelssohn-Bartholdy-Gymnasium in Pankow hat sich alles zum Guten gewendet, sagt der Schulleiter.  

    Nach langem Schlangestehen vor einer Leipziger Bank freut sich dieser junge Mann über seine D-Mark-Banknoten, aufgenommen am 1.7.1990, der Tag der innerdeutschen Währungsunion (Quelle: dpa)

    25 Jahre Währungsunion

    Am 1. Juli 1990 trat die Wirtschafts-, Währungs- und Sozialunion von DDR und Bundesrepublik Deutschland in Kraft – die D-Mark wurde auch in Ostdeutschland offizielles Zahlungsmittel, nahezu allerorten begrüßt - und trotzdem auch mit Schwierigkeiten verbunden. Ein Blick zurück.
    Beitrag von Heike Bettermann