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Im August 1961 stand Wilfried Mommert gerade vor seiner Lehre zum Verlagskaufmann. Gemeinsam mit seinen Freunden zog der damals 16-Jährige voller Empörung Richtung Brandenburger Tor, um gegen die Abriegelung zu protestieren.
Die Westberliner Polizei hatte die Zufahrt in Höhe des Sowjetischen Ehrenmales sperren und Wasserwerfer auffahren lassen, um Eskalationen zu vermeiden. Ähnlich war es auch ein Jahr später, als Peter Fechter in der Zimmerstraße in Mitte an der Mauer angeschossen wurde und qualvoll verblutete. Auch hier wurden die Proteste gegen das menschenverachtende Grenzregime mit Wasserwerfern und Tränengas zurückgedrängt.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg