Außenanich des Rathauses in Jüterborgk (Quelle: imago)

Ausflugstipp - Zu Gast in Jüterbog

Unser Ausflug führt in die 1000-jährige Flämingstadt. Wir wandern durch die historische Altstadt mit ihren zahlreichen Türmen, den drei Stadttoren und der riesigen Nikolaikirche. Sie zeugt noch heute von der großen Bedeutung dieser Stadt.

In Jüterbog erzählt man stolz von Martin Luther, Wallenstein und Friedrich dem Großen. Die haben sich hier alle die Klinke in die Hand gegeben. Der wichtigste unter ihnen war aber wohl der Dominikanermönch Johann Tetzel. Im Ablasshandel konnte man sich bei ihm in Jüterbog für immer vom Fegefeuer frei kaufen. Tetzels Geldkasten findet man noch immer in der zweitältesten Stadt Brandenburgs mit seinem begehbaren, 30 Meter hohen inneren Dammtor.

Die Stadt ist super für lange Spaziergänge und Radtouren auf endlosen Feldwegen, falls einem die 12.000 Einwohnerstadt zu stressig wird. Doch von Stress ist hier nicht viel zu merken - Jüterbogs Straßen und Gassen spazieren sich sehr entspannt. Seine Bewohner sind das auch - wenn man denn Mal jemanden trifft. Im Mönchenkloster gibt es auch wechselnde Sonderausstellungen. Gerade dreht sich eine um den Theologentag in Jüterbog 1548. Geöffnet ist die Ausstellung noch bis Ende des Monats von 10 bis 17 Uhr.

Ein Beitrag von Anni Dunkelmann

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