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rbbonline | Ausflugstipps

Mehr als 100 Jahre lang schreibt sie inzwischen Geschichte – die Villenkolonie entlang des Griebnitzsees zwischen der heutigen Karl-Marx-Straße und der Rudolf-Breitscheid-Straße. Hierher zogen sich nicht nur Industrielle, Künstler und Politiker zurück.
Wegen der nahen Filmstudios wurde das Viertel später ein begehrter Wohnort für Stars und Sternchen. Hier trafen sich Heinz Rühmann, Anni Ondra, Brigitte Horney und Marika Röck. In prachtvollen Villen, erbaut von namhaften Architekten wie Hermann Muthesius, Mies van der Rohe oder Alfred Grenander.
Nach Kriegsende residierten am Griebnitzsee die Teilnehmer der Potsdamer Konferenz Quartier, angeführt von den Staatschefs Truman, Churchill und Stalin.
Wir machen mit einer sachkundigen Führerin einen Streifzug durch ein buntes Gemisch unterschiedlichster Baustile, meist versteckt hinter dichten Hecken und hohen Zäunen. Das ehemalige Nobel-Viertel ist ein Ort voller Geschichte und Geschichten.
Matthias Werner
Anfahrt
Mit dem Auto:
Unter anderem A 115 bis Abfahrt Wetzlarer Straße, weiter Richtung Rudolf-Breitscheid-Straße bis S-Bahnhof Griebnitzsee.
Mit der Bahn:
Die Villenkolonie Neubabelsberg ist über den Bahnhof S Bhf Griebnitzsee erreichbar. Dort verkehren die S-Bahnlinie S7, die Regionalbahnlinien RB21 und RB22 sowie die Buslinien 694 und 696.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/abendschau/ausflugstipps/beitraege/die_villenkolonie.html