Ausflugstipp -
Im Jahr 1157 wollte der Slawenfürst Jaczo vor Albrecht dem Bären flüchten. Er sprang samt Pferd und Rüstung in die Havel, doch plötzlich verließen ihn die Kräfte. Auf der Halbinsel Schildhorn ragt deshalb zum Andenken ein Jaczo-Denkmal in den Himmel.
Den Entwurf zeichnete übrigens König Friedrich Wilhelm IV persönlich, Baumeister Stüler setze ihn 1845 um. Dass das Jaczo-Denkmal Besucher anzieht wie früher, dafür haben der Verein "Bürger für Schildhorn" und die Berliner Forste gemeinsam gesorgt. Sie haben das zugewuchtere Monument freigeschnitten. Auf einem Spielplatz können Kinder die 1000 Jahre alte Jaczo-Sage zudem nachspielen.
Der nahe gelegene Grunewaldturm ist frisch restauriert und erstrahlt so schön wie vor gut 100 Jahren. Die Aussichtplattform liegt 86 Meter über dem Wasserspiegel, 204 Stufen muss man steigen. Wer es geschafft hat, wird mit einem wunderschönen Ausblick auf den Grunewald und die Havellandschaft belohnt. Das Restaurant ist täglich geöffnet, der Biergarten mit 800 Plätzen zunächst nur am Wochenende.
Ein Beitrag von Heike Boldt-Schüler


