Slawenburg Raddusch und Touristen (Quelle: rbb)

Ausflugstipp - Slawenburg Raddusch

Am Rand eines ehemaligen Tagebaus erhebt sich die imposante Nachbildung einer Befestigungsanlage des slawischen Stammes der Lusizi. Der Rundbau aus Eichenstämmen, Weidegeflecht, Sand, Erde und Lehm diente zwischen dem 9. und 12. Jahrhundert den Vorfahren der heutigen Sorben als Schutz vor Angreifern.

Slawenburg Raddusch

Seit zehn Jahren ist der neun Meter hohe Burgwall mit seinem 1000 Quadratmeter großen Innenhof zu besichtigen. Im Inneren der Rundwälle können sich Besucher über die Früh- und Urgeschichte der Niederlausitz informieren. Zudem gibt es noch bis Ende September Sonderausstellungen über das Geheimnis der Himmelsscheibe von Nebra und über die Bronzezeit aus der Vogelperspektive.
Im Innenhof befinden sich zudem ein Bistro und ein Museumsshop.

Rund um die Slawenburg ist ein "Zeitsteg" mit Landschaftsinseln entstanden, die Themen der Ausstellung aufgreifen. Zudem gibt es Kinderspielplätze und weitläufige Ruhezonen.

Der Ort Raddusch selbst ist eine kleine, noch weitgehend unentdeckte Idylle am Rande des Spreewalds. Nicht weit von Vetschau und Lübbenau entfernt, erstreckt sich das Zeilendorf
links und rechts vom Naturfährhafen. Von dort kann man sich durch die Fließe staken lassen.


Verkehrsverbindung:
A 13 Richtung Dresden bis Abzweig Cottbus, weiter A 15 bis Abfahrt Boblitz, Landstraße bis Boblitz, dann rechts auf B 115 bis Ortseingang Raddusch, rechts durch die Unterführung der Autobahn bis zur Slawenburg;
RE 2 Berlin-Cottbus bis Bahnhof Raddusch, von dort knapp zwei Kilometer Fußweg bis zur Slawenburg. Weitere Informationen unter www.vbbonline.de oder Info-Telefon 030-25252541.

 

Beitrag von Matthias Werner

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