Die Internationalen Filmfestspiele Berlin feiern in diesem Jahr ein Jubiläum. Vom 11. bis 21. Februar läuft die 60. Ausgabe. Bevor es soweit ist, schaut die Abendschau auf die Entwicklung der Filmfestspiele zurück.
1980 sorgte eine Retrospektive in 3D für ungeahnten Zuschauerandrang: Die Berlinale war 30 und erwachsen geworden. Neue Dimensionen entdeckte man auch beim DDR-Film. Mit "Solo Sunny" von Konrad Wolf war endlich eine ganz andere DDR zu sehen und ein neuer Publikumsliebling geboren.
1970 sorgte ein Film über den Vietnamkrieg für einen Eklat. Zensur stand im Raum, und die Berlinale wurde abgebrochen. Das Forum des jungen Films wurde zu dieser Zeit fester Bestandteil des Festivals.
Das Festival vollzieht eine Charakterwandlung. Die Volksfeststimmung weicht Interessen wahrer Cineasten. Eine junge Generation eigenwilliger Regisseure betritt die Bühne. Demonstrationen von Studenten bestimmen das Bild.
Mit einem Besucherrekord von 300 000 Zuschauern ging die Berlinale in ihrem Jubiläumsjahr zu Ende. Den Goldenen Bären gewann der türkische Film "Bal". Alles über die Partys, die Stars, die schönsten Momente am roten Teppich und die Filmhighlights auf der Leinwand. _mehr