Aufmarsch von rechten Gruppen unter dem Motto "Merkel muss weg" im März (Quelle: picture alliance / POP-EYE)

"Merkel muss weg"-Demo am Samstag - Rassistische Spaziergänge als Auslaufmodell

Organisierte Wutbürger und Rechtsextremisten träumen angesichts islamistischer Gewalttaten von einer machtvollen Demonstration am Samstag im Berliner Regierungs- viertel. Aber die Zeiten des rechten Aufbruchs durch außerparlamentarische Spaziergänge auf der Straße sind vorbei. Denn die Fremden- und Regierungsfeinde sind längst weiter, weil sie durch die AfD auch in Parlamenten Gehör finden. Eine Analyse von Olaf Sundermeyer

Berliner Regierender Bürgermeister Michael Müller (SPD) im Sommerinterview mit der Abenschaus (Quelle: rbb/Florian Eckardt)

Sommerinterview | Michael Müller - Müller kontert Henkel: "Das ist nicht meine Sprachwahl"

Die Anschläge der letzten Tage in Bayern hinterlassen Spuren im wahlkampfgezeichneten Berlin: Der Regierende Bürgermeister Michael Müller verspricht im rbb-Sommerinterview eine verstärkte Polizeipräsenz - und watscht nebenbei seinen Innensenator in der Flüchtlingsfrage ab.

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  • - LKW-Fahrer mitgeschleift: Juristin gesteht

    Eine Juristin hat eine Serie von Verkehrsdelikten vor dem Berliner Landgericht gestanden. Obwohl ihr Führerschein wegen einer Trunkenheitsfahrt beschlagnahmt worden war, habe sie sich ans Steuer ihres Autos gesetzt, erklärte die 38-Jährige am Freitag zu Prozessbeginn. Als es zu einem Zusammenstoß mit einem Lkw kam, habe sie aus Angst vor Ärger den Unfallort verlassen wollen. Zu den Taten sei es im Zusammenhang mit ihrer psychischen Erkrankung gekommen. Die Angeklagte hatte den Lkw-Fahrer erfasst und fünf Meter weit mitgeschleift. Er wurde am Daumen verletzt. Im Prozess geht es auch um die Frage, ob die Angeklagte wegen ihrer Erkrankung möglicherweise schuldunfähig war.

  • - Vollbesetztes Taxi überschlägt sich

    Ein Taxi mit vier Insassen ist in Berlin-Mitte nach einem Unfall umgekippt und auf dem Dach zum Liegen gekommen. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, wurden dabei der 62-jährige Fahrer, ein 31-jähriger männlicher Fahrgast und die Fahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeugs leicht verletzt. Die 29-Jährige war am Donnerstagabend am Molkenmarkt mit dem Taxi zusammengestoßen, nachdem der Fahrer die rote Ampel beim Linksabbiegen ignoriert hatte. Zwei weibliche Fahrgäste des Taxis blieben unverletzt. Die Kreuzung war laut Polizei rund eine Stunde für die Aufräumarbeiten gesperrt.

  • - Lagat macht nach dem ISTAF Schluss

    Bernard Lagat wird beim 75. Internationalen Stadionfest am 3. September im Berliner Olympiastadion sein letztes Karriere-Rennen in Europa laufen. "Ich will eine große Party mit den tollen Berliner Fans feiern", sagt der in Kenia geborene US-Star, der beim ISTAF über 3000 m startet. In Berlin holte Lagat 2009 WM-Bronze über 1500 m und WM-Silber über 5000 m. Insgesamt zehn Mal ging der Doppel-Weltmeister beim ISTAF an den Start. Der 41-Jährige tritt zuvor noch bei Olympia in Rio über die 10.000 m an.

  • - Samuel Schwarz beendet Karriere

    Der Berliner Eisschnellläufer Samuel Schwarz hat mit 32 Jahren seine Karriere beendet. Nach mehreren Verletzungen und einer Hüft-Operation im Sommer 2015 fand der Sprintspezialist in der vergangenen Saison nicht mehr zu alter Stärke. Schwarz gewann in seiner Karriere zwei Weltcups über 1000 m, eine Olympia-Medaille verpasste er bei den Winterspielen in Sotschi 2014 als Vierter knapp. Schwarz möchte nach eigenen Angaben nun sein Studium als Wirtschaftsingenieur beenden.

  • - Mann droht lauten Nachbarn mit Schusswaffe

    Die Polizei hat am Donnerstag einen 72-jährigen Mann in Berlin-Friedrichshain festgenommen, der mit einer Waffe für Ruhe sorgen wollte. Wie die Polizei mitteilte, zielte der Mann gegen 23 Uhr mit einer Schreckschusspistole auf seinen Nachbarn und dessen Gäste. Er drohte, alle zu erschießen, falls nicht Ruhe einkehren würde. Die Bedrohten riefen daraufhin die Polizei. Als die Beamten den Senioren festnehmen wollten, leistete er Widerstand und verletzte sich und einen Polizisten dabei leicht.

  • - "Spy Museum Berlin" bekommt neuen Namen

    Das "Spy Museum Berlin" benennt sich um: Künftig tritt das vor zehn Monaten eröffnete Haus als "Deutsches Spionagemuseum" in der Öffentlichkeit auf. Zudem wolle sich das Haus am Leipziger Platz in Berlin-Mitte künftig verstärkt seinem Bildungsauftrag widmen. Damit verbunden sei eine deutliche Senkung der Eintrittspreise, teilten die Ausstellungsmacher am Freitag in Berlin mit. Das "Deutsche Spionagemuseum" ist eine Privatinitiative. Auf 3.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche wird unweit der ehemaligen Berliner Mauer die Geschichte der Spionage erzählt.  

  • - Unbekannter flieht nach Unfall mit Mietwagen

    Ein Autofahrer hat am Donnerstag in Berlin-Gesundbrunnen einen Unfall mit hohem Sachschaden verursacht und ist anschließend geflohen. Wie die Polizei mitteilte, touchierte der Mann mit einem Mietwagen bei einem riskanten Überholmanöver den Bordstein, geriet dadurch ins Schleudern und zerstörte dabei eine Fußgängerampel. Der Unfallfahrer und zwei Insassen flohen daraufhin zu Fuß. Zurück blieb der 18-jähriger Mieter des Autos. Die Polizei ermittelte als möglichen Fahrer einen 28-Jährigen, der keinen gültigen Führerschein hat.

  • - Löwentor des Zoos wiedereröffnet

    Der Berliner Zoo hat am Freitag die Wiedereröffnung des sanierten Löwentors feiert. An dem denkmalgeschützten Eingang hatten sich immer wieder die Besucher beim Kauf von Eintrittskarten gestaut. Nach dem Umbau gibt es nun acht statt bisher vier Kassen. Außerdem wird an dem mehr als 100 Jahre alten Tor der deutschlandweit größte Zoo-Shop eröffnet. Der Regierende Bürgermeister Müller (SPD) sprach bei der Neueröffnung ein Grußwort.

Überlaufkanal in Schöneberg (Quelle: Joachim Donath/BWB)

Berlins Kanalisation bei Starkregen - Wenn es auf den Wasserstraßen zu voll wird

Die Regenfälle am Mittwoch haben an vielen Orten Berlins zu spektakulären Szenen geführt: Straßen wurden zu Flüssen, U-Bahnhöfe völlig überflutet: Die Kanalisation der Stadt war schon nach wenigen Minuten überfordert. Über Möglichkeiten der Entlastung grübeln Spezialisten schon länger. Von Sarah Mühlberger

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          U 2

          Bis zum 24. November ist der Abschnitt zwischen Olympia-Stadion und Ruhleben unterbrochen. Stattdessen fahren Busse der Linie 131. Fahrräder können nicht mitgenommen werden.

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          U 7

          Die Züge halten bis 03.10.16 in Richtung Spandau nicht an der Station Zitadelle. Aussteigende Fahrgäste fahren eine Station weiter bis Altstadt Spandau und dann in der Gegenrichtung eine Station zurück. Fahrgäste ab Zitadelle nach Spandau fahren eine Station in Richtung Rudow bis Haselhorst und steigen dort um in den Zug nach Spandau.

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        • S-Bahn
        • Bauarbeiten am Wochenende

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          Bauarbeiten am Wochenende

          Bei den Linien S 5, S 7 und S 75 ist von Freitag 22 Uhr bis Sonntag 20 Uhr der Zugverkehr zwischen Warschauer Straße und Lichtenberg unterbrochen. Es fahren Busse zwischen Ostbahnhof und Lichtenberg, die jedoch nicht direkt am Bahnhof Warschauer Straße halten. Nutzen Sie zur Umfahrung bitte auch die Züge der U-Bahnlinie U5 zwischen Alexanderplatz, Frankfurter Allee und Lichtenberg.

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        • S 5, S 7 und S 75

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          S 5, S 7 und S 75

          Bis 30.9. wird die Strecke zwischen Friedrichstraße und Charlottenburg immer wieder gesperrt. Betroffen sind die Nächte sonntags bis donnerstags, jeweils ab 21 Uhr. Zwischen Friedrichstraße und Zoologischer Garten fahren Busse im 20-Minutentakt. Außerdem können Sie auf die Regionalbahnlinien RE 1, RE 2, RE 7 und RB 14 sowie zusätzliche Ersatzzüge ausweichen.

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        • Regionalbahn
        • RE 1 und RB 11

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          RE 1 und RB 11

          Die Züge der Linie RE 1 fallen zwischen Frankfurt (Oder) und Eisenhüttenstadt bzw. Guben aus. Die Züge der Linie RB 11 fallen zwischen Frankfurt (Oder) und Wellmitz aus und werden durch Busse ersetzt. Die Busse fahren zwischen Frankfurt (Oder) und Coschen. Bitte steigen Sie in Coschen um, da die Haltestelle in Wellmitz nicht direkt am Bahnhof ist. Die Bauarbeiten dauern bis 1. August, 2 Uhr.

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        • RE1

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          RE1

          Wegen Bauarbeiten fallen bis 31.07. von 8 bis 21 Uhr einige Züge zwischen Berliner Ostbahnhof und Erkner aus.

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        • Radioeins Blitzer Meldungen

      Politik

      Blick auf die Justizvollzugsanstalt Brandenburg an der Havel (Quelle: dpa/Oliver Mehlis)

      "Verwahrvollzug mit Internet" - Streit um Stellenabbau in der Brandenburger Justiz

      Es ist ein Kleinkrieg, den sich die rot-rote Landesregierung und die CDU zum Strafvollzug in Brandenburg liefern. Zuletzt stellte die Union eine Große Anfrage mit 369 Einzelfragen - die Beantwortung dauerte acht Monate. Nun steht neuer Ärger an: Dabei geht es um die von Rot-Rot geplanten Stellenstreichungen in den Brandenburger Gefängnissen.

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