
- Julia Rust
Julia Rust ist ein sehr gutes Beispiel dafür, wie sich der Stadtbezirk Berlin Mitte verändert. Seit etwa vier Jahren ist sie Direktorin der Stiftung Olbricht mit Sitz in der angesagten Auguststraße.
Die Stiftung Olbricht hat sich zum Ziel gesetzt, zeitgenössische Kunst zu fördern und das öffentliche Interesse insbesondere von Kindern und Jugendlichen an Kunst zu wecken. Die Stiftung zeigt im me Collectors Room Berlin die fest installierte Wunderkammer und ermöglicht wechselnde Ausstellungen aus Teilen der Olbricht Collection und anderen internationalen privaten Kunstsammlungen.
Hier arbeite ich
Bevor sie 2002 nach Berlin kam, studierte sie BWL und Kunstgeschichte. Julia Rust ist verheiratet und hat zwei kleine Kinder, ihre Tochter wird zu Hause von einer Kinderfrau betreut, ihren Sohn bringt sie meist in die Kita.
Julia Rust wohnt mit ihrer Familie in einem preisgekürten Neubau im ehemaligen Grenzgebiet, in einer geräumigen, 100 Quadratmeter großen Eigentumswohnung – mit einem traumhaften Blick aus der 5. Etage über den Stadtbezirk.
Sie weiß, dass Sie in einer privilegierten Wohngegend lebt – und bedauert, dass Freunde von ihr nicht in der Nachbarschaft wohnen können, weil es dort kaum noch bezahlbaren Wohnraum gibt.
In ihrer Freizeit besucht sie regelmäßig Ausstellungen, als Galeristin liegt dieses Hobby nahe, und geht in das Konzerthaus am Gendarmenmarkt.
Sie liebt Berlin Mitte und ihren Kiez, auf engstem Raum gebe es ständig neue Inspirationen und Entdeckungen. Schlossplatz, Museumsinsel, die Spree … auch für Spaziergänge mit ihren Kindern und ihrem Mann müsse sie sich nicht weit von der Wohnung entfernen.
