Jacob Ruschitzka (Quelle: rbb)

- Jacob Ruschitzka

Jacob Ruschitzka will Mechatroniker werden. Er lernt in einem der größten und modernsten Betriebe der Stadt - der Heidelberger Druckmaschinen AG. Ihn reize die Komplexität. Die eine Million Euro teure Maschine sei präzise wie ein Schweizer Uhrwerk.

Jacob Ruschitzka (Quelle: rbb)

Jacob Ruschitzka ist über Umwege zu dieser Ausbildung gekommen: Nach seinem Abitur 2007 hat er Maschinenbau studiert, zuerst in Dresden, dann in Brandenburg an der Fachhochschule.

Weil er damit richtig zufrieden war, nutzte er die Abteilung "Studienabbruch". Die beriet ihn, lenkte seine Aufmerksamkeit auf die Firma Heidelberger Druckmaschinen und unterstützte seine Bewerbung. Inzwischen hat er bereits das erste Lehrjahr hinter sich.

Jacob Ruschitzka (Quelle: rbb)

Sein Arbeitgeber legt großen Wert darauf, dass sich die Azubis nicht nur für Werkzeuge, Materialien und Präzision interessieren. Genauso wichtig ist die Stärkung der sozialen Kompetenzen der jungen Mitarbeiter.

Jacob betreut einmal wöchentlich – für zwei bis drei Stunden – eine ältere Demenzpatientin, geht mit ihr spazieren, unterhält sich mit ihr, liest ihr vor, leistet ihr Gesellschaft. Anfangs war das etwas gewöhnungsbedürftig für ihn, heute freuen sich beide auf die regelmäßigen Treffen.

Jacob Ruschitzka ist Mitte 20 – und auf dem besten Weg, einen selbstbewusstes, eigenständiges und abwechslungsreiches Leben zu führen in Brandenburg an der Havel, in der Stadt, in der er geboren wurde.

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