
- Steckbrief Friedrichshain-Kreuzberg
Allgemeines zum Bezirk
Friedrichshain-Kreuzberg gilt als einer der jüngsten, kreativsten und aufregendsten Bezirke Berlins. Die beiden Ortsteile des Bezirkes – Friedrichshain und Kreuzberg – sind durch die Spree voneinander getrennt. Die wichtigste und berühmteste Brücke, die beide Teile miteinander verbindet, ist die Oberbaumbrücke in der Nähe des S- und U-Bahnhofes Warschauer Straße. (auf der Friedrichshainer Seite) und des U-Bahnhofes Schlesisches Tor (auf Kreuzberger Seite).

Bevölkerung
Über 270.000 Menschen wohnen - dicht gedrängt - im Stadtbezirk, durchschnittlich 13.500 Einwohner pro Quadratkilometer. Oder anders formuliert: Ca. 8 Prozent der Berliner Bevölkerung lebt auf ungefähr 2 Prozent der Berliner Gesamtfläche. Damit ist Friedrichshain-Kreuzberg der am dichtesten besiedelte Bezirk der Hauptstadt. Und der flächenmäßig kleinste Bezirk ist er auch. In Kreuzberg leben ca. 30.00 Menschen mehr als in Friedrichshain.
Migration
Im Stadtbezirk lebten Anfang 2010 etwas mehr als 200.000 Deutsche, davon ca. 66.000 Deutsche mit Migrationshintergrund, und rund 60.000 Ausländer/ Einwohner nichtdeutscher Staatsangehörigkeit. Friedrichshain-Kreuzberg hat mit 36 Prozent den drittgrößten Anteil an Bevölkerung mit Migrationshintergrund in Berlin. Zu den Kiezen mit dem höchsten Migrantenanteil zählen der Askanische Platz (68,9 Prozent) und der Mehringplatz (66,6 Prozent) in Kreuzberg. Das Durchschnittsalter im Bezirk liegt bei rund 37 Jahren, damit ist Friedrichshain-Kreuzberg der jüngste Stadtbezirk in Berlin.

Tourismus
Wenn Touristen in Berlin sind, kommen sie an den zahlreichen Sehenswürdigkeiten des Stadtbezirkes nicht vorbei:
- East Side Gallery, das längste noch erhaltene zusammenhängende Stück der Berliner Mauer.
- das Areal um die Bergmannstraße,
- die Karl-Marx-Allee mit den imposanten Bauten des sowjetischen Neoklassizismus,
- die Wasserstadt Stralau
- das Tempodrom am Anhalter Bahnhof,
- das Jüdische Museum
- der Martin-Gropius-Bau mit interessanten Ausstellungen
- die Amerika-Gedenk-Bibliothek,
- Görlitzer Park, Viktoriapark, Volkspark Friedrichshain …
- East Side Gallery, das längste noch erhaltene zusammenhängende Stück der Berliner Mauer.
- das Areal um die Bergmannstraße,
- die Karl-Marx-Allee mit den imposanten Bauten des sowjetischen Neoklassizismus,
- die Wasserstadt Stralau
- das Tempodrom am Anhalter Bahnhof,
- das Jüdische Museum
- der Martin-Gropius-Bau mit interessanten Ausstellungen
- die Amerika-Gedenk-Bibliothek,
- Görlitzer Park, Viktoriapark, Volkspark Friedrichshain …

Was sonst noch interessant ist …
Friedrichshain-Kreuzberg hatte 2011 im bezirklichen Vergleich die höchste Geburtenrate und die niedrigste Sterberate.
- In Friedrichshain-Kreuzberg ist fast die Hälfte der Kinder unter 15 Jahren auf "Hartz IV" angewiesen.
- Der Anteil übergewichtiger Kinder im Bezirk ist rückläufig (10,6 Prozent), liegt aber geringfügig über dem Berliner Durchschnitt (10,1Prozent).
Kinder türkischer und arabischer Herkunft waren 2010 etwa vier- bis fünfmal so häufig übergewichtig wie herkunftsdeutsche Kinder.
- Im Bezirk sind zwei Drittel der Haushalte Single-Haushalte (Berlin: 54 Prozent, Deutschland: 40Prozent)
- Das durchschnittliche monatliche Pro-Kopf-Einkommen betrug 2010 im Bezirk 850 Euro. Menschen mit Migrationshintergrund hatten im Durchschnitt 600 Euro zur Verfügung, Menschen ohne Migrationshintergrund 425 Euro mehr, nämlich 1025 Euro.
- In Friedrichshain-Kreuzberg ist fast die Hälfte der Kinder unter 15 Jahren auf "Hartz IV" angewiesen.
- Der Anteil übergewichtiger Kinder im Bezirk ist rückläufig (10,6 Prozent), liegt aber geringfügig über dem Berliner Durchschnitt (10,1Prozent).
Kinder türkischer und arabischer Herkunft waren 2010 etwa vier- bis fünfmal so häufig übergewichtig wie herkunftsdeutsche Kinder.
- Im Bezirk sind zwei Drittel der Haushalte Single-Haushalte (Berlin: 54 Prozent, Deutschland: 40Prozent)
- Das durchschnittliche monatliche Pro-Kopf-Einkommen betrug 2010 im Bezirk 850 Euro. Menschen mit Migrationshintergrund hatten im Durchschnitt 600 Euro zur Verfügung, Menschen ohne Migrationshintergrund 425 Euro mehr, nämlich 1025 Euro.
