
- Christian und Friederike Anwander
Christian Anwander, der in der Marheineke Markthalle einen Stand für spanische Feinkost hat, verlässt nur selten den Bergmannkiez. Dort sei es wie in der Toskana, meint er, das Lebensgefühl sei vergleichbar mit seinen exquisiten Lebensmitteln: entspannt-mediterran.
Stammkunden kommen oft auf einen Schwatz, einen Espresso oder einen Schoppen Wein vorbei. Seit 1998 lebt er mit seiner Frau Friederike und dem gemeinsamen Sohn Julian in der Schwiebusser Str. in einer 3,5-Zimmer Wohnung – mit großer Küche und Balkon. Da es eine Wohnung der GEWOBAG ist, halten sich die Mieterhöhungen für sie zum Glück im Rahmen.

Die Veränderungen im Bergmann Kiez sind auch für die Anwanders offensichtlich: Seitdem die Bergmannstraße - auch für viele Berlin-Reisende - zu einer Flaniermeile mit Cafes, Restaurants und kleinen Läden geworden ist, steigen die Mieten unaufhörlich, sowohl für Mietwohnungen als auch für Gewerberäume, viele der Wohnungen sind als Ferienwohnungen vermietet, legal oder illegal, viele Besserverdienende ziehen hierher und verdrängen mehr und mehr diejenigen, die lange Zeit hier gelebt haben.
Friederike Anwander hat sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht – gemeinsam mit ihrer Freundin verkauft sie in einem kleinen Souterrain-Laden Mode, Schmuck und Antiquitäten. Julian, der 10jährige Sohn, besucht die Charlotte-Salomon-Grundschule, eine Schule, die einen guten Ruf hat, die deshalb von vielen Eltern ausgewählt wird für ihre Kinder. Die Besonderheit der Schule: alle Klassen sind Integrationsklassen, in denen sich Kinder mit und ohne Handicaps befinden. Die Mischung stimmt in der Schule, da sind sich die Eltern einig.
Das Areal rund um die Bergmannstraße ist ein intakter Kiez mit guter Infrastruktur und hoher Lebensqualität, man muss sich das Leben dort aber auch leisten können.
Friederike Anwander hat sich vor zwei Jahren selbstständig gemacht – gemeinsam mit ihrer Freundin verkauft sie in einem kleinen Souterrain-Laden Mode, Schmuck und Antiquitäten. Julian, der 10jährige Sohn, besucht die Charlotte-Salomon-Grundschule, eine Schule, die einen guten Ruf hat, die deshalb von vielen Eltern ausgewählt wird für ihre Kinder. Die Besonderheit der Schule: alle Klassen sind Integrationsklassen, in denen sich Kinder mit und ohne Handicaps befinden. Die Mischung stimmt in der Schule, da sind sich die Eltern einig.
Das Areal rund um die Bergmannstraße ist ein intakter Kiez mit guter Infrastruktur und hoher Lebensqualität, man muss sich das Leben dort aber auch leisten können.
