
- Nurgül Tuncer
Nurgül Tuncer hat sich Ende des letzten Jahres einen Traum erfüllt: Sie tanzt bei den Flying Steps, immer dienstags um halb acht, in ihrer Freizeit.
Eigentlich wollte sie professionelle Tänzerin werden, doch das war damals nicht möglich, die Familie war groß, beaufsichtigt wurde sie nicht selten von ihrem älterem Bruder, der sich um die Schwestern kümmern musste, wenn der Vater zwischen Deutschland und der Türkei hin- und herpendelte.

Aufgewachsen ist Nurgül Tuncer in Kreuzberg, wo sie auch heute – nach einem kleinen Umweg über Charlottenburg – wieder lebt. Sie ist verheiratet, hat zwei schulpflichtige Kinder, eine Tochter und einen Sohn, und wohnt in einer Drei-Zimmer-Wohnung am Halleschen Tor: in einem 16stöckigen Hochhaus, 78 Quadratmeter, für 590 Euro warm.

Ihr Mann ist gelernter Gas- Wasserinstallateur, arbeitet aber seit fast 15 Jahren in einer Bäckerei in Tegel; sie beabsichtigt, demnächst eine Ausbildung im sozialen Bereich zu beginnen, sie würde sich gerne um Jugendliche kümmern. Zwischendurch hat sie immer mal wieder in der Gastronomie gearbeitet.
Ihre beiden Kinder gehen auf die Fanny-Hensel-Grundschule, in die erste und vierte Klasse. Die Schule befindet sich direkt am Anhalter Bahnhof und ist eine offene Ganztagsschule. Ihr Credo: Interkulturelles Zusammenleben, Sicherheit und Gewaltfreiheit. Nurgül Tuncers Tochter tanzt ebenfalls bei den Flying Steps, ihr Sohn spielt leidenschaftlich gerne Fußball.
Ihre sieben Geschwister wohnen überwiegend in Charlottenburg, genauso wie ihre Mutter.
Ihre beiden Kinder gehen auf die Fanny-Hensel-Grundschule, in die erste und vierte Klasse. Die Schule befindet sich direkt am Anhalter Bahnhof und ist eine offene Ganztagsschule. Ihr Credo: Interkulturelles Zusammenleben, Sicherheit und Gewaltfreiheit. Nurgül Tuncers Tochter tanzt ebenfalls bei den Flying Steps, ihr Sohn spielt leidenschaftlich gerne Fußball.
Ihre sieben Geschwister wohnen überwiegend in Charlottenburg, genauso wie ihre Mutter.
