
Berlin-Brandenburg Check - Steckbrief Havelland
Die Lage
Das Havelland ist eine spannende Region:
Auf der einen Seite – im Osten des Landkreises – der sich weiter vergrößernde Speckgürtel um Falkensee, Brieselang und Wustermark, auf der anderen Seite – im Westen des Havellandes – die ehemaligen Industriezentren Rathenow und Premnitz und in der Mitte die Ämter Nennhausen und Friesack, die mehr zu bieten haben als Straßen zum Durchfahren.
Auf der einen Seite – im Osten des Landkreises – der sich weiter vergrößernde Speckgürtel um Falkensee, Brieselang und Wustermark, auf der anderen Seite – im Westen des Havellandes – die ehemaligen Industriezentren Rathenow und Premnitz und in der Mitte die Ämter Nennhausen und Friesack, die mehr zu bieten haben als Straßen zum Durchfahren.

Paradies für Menschen und Tiere
"Wie nur wenige Landschaften ist das Havelland durch den Wechsel von Wasser und Land gekennzeichnet. Die letzte Eiszeit hat auch im Havelland beeindruckende Spuren hinterlassen. Entstanden ist ein Paradies für Menschen und Tiere, ein Ort, an dem die Seele an die Landschaft verloren geht. Die scheinbare Unendlichkeit des Wassers, weite Niederungen, waldreiche Erhebungen, gestaltete Parklandschaften und kleine märkische Ortschaften mit Fachwerkhäusern und Ziegelbauten machen die Einzigartigkeit dieser Region aus.“

Tourismus
Für diesen sehr schwärmerischen Text der Havelländischen Tourismus-Experten findet man in allen Teilen des Landkreises entsprechende Beispiele. So lohnen sich ohne Zweifel Ausflüge zum Landgut A. Borsig in Groß Behnitz, zur Bockwindmühle in Prietzen, zur Staatlichen Vogelschutzwarte in Buckow oder zum Kolonistenhof Großderschau. Eine ausgedehnte Radtour auf dem Havelradweg von Nauen nach Rathenow führt durch wunderbare Gebiete, die dem Autofahrer garantiert verschlossen bleiben.
Wirtschaft
Andererseits leidet das Havelland – wie so viele andere Landkreise Brandenburgs auch – unter einem anhaltenden Bevölkerungsrückgang in bestimmten Regionen, unter einer auffälligen Alterung der Einwohner und dem Zusammenbruch ganzer Industriestandorte. Tausende Arbeitnehmer pendeln täglich nach Berlin und anderswohin, und tausende fahren ins Havelland, um dort ihr Geld zu verdienen.
Was hat das Havelland noch zu bieten? Einige Prominente …
Otto Lilienthal zum Beispiel, der seine Flugübungen ab 1893 in die Rhinower Berge verlegte, in den nordwestlichen Teil des heutigen Havellandes. Bei einem seiner Flugversuche am 09.08.11896 verunglückte er am nahe des Dorfes Stölln gelegenen Gollenberg schwer – und verstarb am nächsten Tag in einem Berliner Krankenhaus.
Und wer hat noch seine Spuren im Havelland hinterlassen?
Johann Heinrich August Duncker, der Begründer der Optischen Industrie in Deutschland, Theodor Fontane, Hans-Georg von Ribbeck, der "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", Jochen Kowalski, der erfolgreiche Countertenor aus Wachow …und viele andere.
Und wer hat noch seine Spuren im Havelland hinterlassen?
Johann Heinrich August Duncker, der Begründer der Optischen Industrie in Deutschland, Theodor Fontane, Hans-Georg von Ribbeck, der "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland", Jochen Kowalski, der erfolgreiche Countertenor aus Wachow …und viele andere.
