
- Norbert Stanko
Norbert Stanko kam 1987 – nach fünfzehn Jahren bei der NVA – als Offizier nach Strausberg zur zentralen Ausbildung der Jagdflieger. Vorher hatte er vier Jahre an einer Russischen Militärakademie studiert und einen Abschluss als Diplom-Ingenieur für Militärwissenschaften gemacht.
1989 – gleich nach der Wende – hatte er vor, den Dienst zu quittieren. Doch einer der Generäle wollte auf seine umfangreichen Kenntnisse (Flugzeug- und Sprachkenntnisse) nicht verzichten, deswegen gab er Norbert Stanko das Versprechen, dass dieser weiter fliegen darf. Bis 2007 war er regelmäßig in der Luft unterwegs, u.a. mit der Transall 460, dann hatte die militärische Fliegerei ein Ende.
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Seitdem unterrichtet er in der Akademie der Bundeswehr für Information und Kommunikation die Führungsphilosophie der Bundeswehr. Sinngemäß geht es um das sehr komplexe Thema "Staatsbürger in Uniform". Die Seminarteilnehmer kommen entweder aus NATO-Staaten (NATO-Partnerschaftsseminare zum gegenseitigen Kennenlernen) oder aus Streitkräften in Demokratien.
Dass er den Sprung von der NVA zur Bundeswehr geschafft hat, sich auch beim neuen Arbeitgeber Schritt für Schritt Anerkennung erwerben konnte und heute Oberstleutnant der Bundeswehr ist, macht ihn stolz, er sagt, er sei weit und breit der einzige "Beiddiener" – einer der in beiden Armeen gedient hat.
