
- Alexander Reiser
Wer im Stadtbezirk Marzahn-Hellersdorf versucht, etwas über das Leben der Spätaussiedler und Russlanddeutschen in Erfahrung zu bringen, landet über kurz oder lang bei Alexander Reiser.
Viele der schätzungsweise 25.000 in Marzahn-Hellersdorf lebenden Russlanddeutschen haben Berührungsängste den Medien gegenüber und verweisen gerne auf Alexander Reiser, der könne alles erklären und wisse über alles bestens Bescheid.
Alexander Reiser kam 1996 mit seiner Familie aus Wladiwostok nach Deutschland. Heute wohnt er mit seiner Frau und seiner 18-jährigen Tochter in einem sechsstöckigen Plattenbau am Cottbusser Platz in Hellersdorf. Vor mehr als zehn Jahren gründete er den eingetragenen Verein Vision, der Spätaussiedler aus Russland betreut und ihnen bei der Bewältigung des Alltags und beim Ankommen in der neuen Heimat behilflich ist.

Alexander Reiser hat in Wladiwostok Journalistik studiert. Diese Ausbildung und seine sehr offene, sympathische Art haben seine Integration in Deutschland erleichtert. Er ist jemand, der anpackt, der aktiv und engagiert ist – und ganz nebenbei auch noch Kurzgeschichten über die Russlanddeutschen in Berlin schreibt.
Bleibt da noch Platz für Privates?
Ja, auch dafür nehme er sich Zeit, erzählt er uns: alle drei Tage gehe er joggen, außerdem seien regelmäßige Besuche bei seinen Geschwistern, die ebenfalls in Berlin leben, etwas sehr Wichtiges für ihn und seine Familie.
Bleibt da noch Platz für Privates?
Ja, auch dafür nehme er sich Zeit, erzählt er uns: alle drei Tage gehe er joggen, außerdem seien regelmäßige Besuche bei seinen Geschwistern, die ebenfalls in Berlin leben, etwas sehr Wichtiges für ihn und seine Familie.
