Straßenschilder Avenue Charles de Gaulle und Rue Diderot (Quelle: imago)

- Steckbrief Reinickendorf

Schiff auf dem Plauer See, Quelle: imago

Lage und Ortsteile

Der Stadtbezirk befindet sich am nordwestlichen Rand der Stadt, im Westen schließt sich Spandau an, östlich Pankow, im Süden grenzt Reinickendorf an Charlottenburg-Wilmersdorf.  Der Stadtbezirk besteht aus elf Ortsteilen: Die meisten der insgesamt knapp 250.000 Einwohner leben im Ortsteil Reinickendorf – ca. 75.000 – die wenigsten in Lübars – rund 5.000.
Ortsteile:
- Reinickendorf
- Tegel
- Konradshöhe
- Heiligensee
- Frohnau
- Hermsdorf
- Waidmannslust
- Lübars
- Wittenau
- Märkisches Viertel
- Borsigwalde (gehörte bis ungefähr Mitte 2012 zu Wittenau)

Freizeitsegler auf dem Tegeler See (Quelle: imago)

Ortsteil Tegel

Der wohl vielfältigste und widersprüchlichste Ortsteil dürfte Tegel sein. Auf der einen Seite: S-Bahn, U-Bahn, Autobahn und der völlig überstrapazierte Flughafen "Otto Lilienthal", Lärm, Staub, Hektik, auf der anderen Seite Tegeler Forst und Tegeler See, Ruhe, Entspannung, Dampferfahrten, Tretboote, Müßiggang und Ausflugsvergnügen.

Zwei Mädchen reiten im Berliner Stadtteil Alt-Lübars an Weiden vorbei (Foto: dpa)

Ortsteil Lübars

Lübars ist das älteste Dorf Berlins, in dem heute noch Landwirtschaft betrieben wird. Dieses ursprüngliche Leben ist nur 30 Minuten von Berlins Mitte entfernt. Hier gibt es noch echte Pferdestärken, einen historischen Dorfkern, Reiterhöfe, Stallungen und funktionierende Bauernhöfe.

Wirtschaft des Stadtbezirkes

Unter dem Motto "Made in Reinickendorf" werben seit kurzem Politik und Wirtschaft gemeinsam für die Stärken und Vorzüge des Bezirks. Zu den bekanntesten und profiliertesten Unternehmen gehören:

 

- die OTIS GmbH
- die Berliner Seilfabrik
- die ALBA Group
- der Medical Park Berlin Humboldtmühle, eine Fachklinik für Rehabilitation und Anschlussheilbehandlung,
- die Borsig GmbH

Katja Ebstein, Quelle: rbb

Promis von Reinickendorf

- den Musiker Reinhard Mey, der seit längerem in Frohnau lebt,
- den Sänger Farin Urlaub, der vom 7. bis 18. Lebensjahr in Frohnau wohnte,
- den ehemaligen Fußball-Nationalspieler Thomas Häßler, den Kleinen, Wendigen mit den krummen Beinen, der zwischenzeitlich bei den Reinickendorfer Füchsen spielte und später in Italien seine Dribblings ansetzte,
- Katja Ebstein, die hier in den Nachkriegsjahren aufwuchs und
- Marianne Rosenberg, die in Reinickendorf zur Schule ging und bis zu ihrer Jugend mit ihren Eltern und sechs Geschwistern in sehr einfachen Verhältnissen lebte.