
- Salzcity - Berlin Spandau
Beata Mika-Ozimek, eine in Polen geborene Spätaussiedlerin, die seit 1988 in Berlin lebt, behielt ihre Geschäftsidee lange für sich. Erst als sie langsam Gestalt annahm, weihte sie ihre Freundin Jolanta Twardawski-Klim ein: Sie wolle eine Salzgrotte eröffnen.

Ihre heutige Geschäftspartnerin war sofort Feuer und Flamme. Gemeinsam suchten sie nach geeigneten Räumen, lasen alles, was sie über die Heilkraft des Salzes erfahren konnten, besuchten ein Salz-Seminar bei der Firma Königssalz in Nürnberg (woher sie auch ihr Salz beziehen) und investierten rund 100.000 Euro. Ihre beiden Ehemänner, die aus der Baubranche stammen, sorgten mit einem großen Anteil an Eigenleistungen dafür, dass der Bau nicht noch teurer wurde.

Vor viereinhalb Jahren war es dann soweit: Im Gebäude des Gesundheitszentrums "Kontor" in Berlin Spandau konnten Beata und Jolanta ihren Besuchern die Salzcity präsentieren.
In der Salzgrotte ist Platz für 10 Personen, im Salzzimmer sorgt ein Feedback-Halogenerator für eine konstante Aerosolkonzentration in den Salzräumen. Hier gibt es auch eine Spielecke für Kinder; es kommen vor allem in den Wintermonaten viele Frauen mit ihren Kindern, um Erkältungskrankheiten vorzubeugen.
Über Kundschaft können sich die beiden Geschäftspartnerinnen nicht beklagen, anfangs kamen vor allem ältere Menschen, heute sind mehr und mehr Mütter mit ihren Kindern regelmäßig in der Salzcity. Private Krankenkassen gewähren für die Salztherapie einen Zuschuss als Präventivmaßnahme, die gesetzlichen Krankenkassen lehnen das bisher komplett ab.
