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Rundfunk Berlin- Brandenburg
Andreas Dresen bei der Verleihung des Deutschen Filmpreises 2012 (Foto: dpa)

Siebenköpfiges Gremium vorgestellt

Andreas Dresen und Tim Robbins sind Berlinale-Juroren

Der deutsche Regisseur Andreas Dresen und der amerikanische Schauspieler und Regisseur Tim Robbins gehören zur Jury der 63. Berliner Filmfestspiele.

Berlinale-Direktor Dieter Kosslick stellte am Montag die siebenköpfige Jury vor.

Tim Robbins (Quelle: dpa)

US-Schauspieler und Regisseur Tim Robbins  

Weitere Mitglieder sind die dänische Regisseurin Susanne Bier ("Nach der Hochzeit"), die amerikanische Kamerafrau Ellen Kuras ("Blow") und die griechische Filmproduzentin Athina Rachel Tsangari. Daneben wurde die iranische Regisseurin Shirin Neshat ("Woman without Men") in das Gremium berufen.

Der Vorsitzende der Berlinale-Jury ist in diesem Jahr der chinesische Regisseur Wong Kar Wai, dessen Martial-Arts-Drama "The Grandmaster" die Filmfestspiele eröffnet.

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Dresen lange mit Berlinale verbunden

Für seinen Film "Halbe Treppe" (2002) hatte Dresen selbst den Silbernen Bären auf der Berlinale bekommen. Der Dokumentarfilm "Herr Wichmann von der CDU" wurde 2003 in der Sektion Panorama zum Überraschungserfolg, der Nachfolger "Herr Wichmann aus der dritten Reihe" war 2012 Teil des Berlinale-Programms. In diesem Jahr nun wird er selbst über die Gewinner des Goldenen und der Silbernen Bären bei der Berlinale mitentscheiden.

Dresen ist Abolvent der Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf“ in Potsdam-Babelsberg und damit eng der Filmproduktion in der Region sowie der Berlinale verbunden. Sein Studentenfilm "So schnell es geht nach Istanbul" lief bereits 1991 auf dem Festival.

"Realität und Fiktion ähneln sich verblüffend"

Kosslick mit Berlinale-Kamera (Quelle: Archivbild dpa)

Kosslick mit der Berlinale-Kamera 2012 

Bei der Vorstellung des Programms am Montag sagte Festivalleiter Kosslick, die gesellschaftliche Realität sei der Dreh- und Angelpunkt des diesjährigen Wettbewerbs. "Junge Talente und etablierte Filmkünstler präsentieren Filme, bei denen sich oft Realität und Fiktion verblüffend ähneln", so Kosslick. "Jetzt sehen wir die Kollateralschäden der Finanzkatastrophe und die Auswirkungen auf verschiedene Gesellschaften."

Rund 400 Filme aus aller Welt werden vom 7. bis 17. Februar in den Festivalkinos in der Stadt zu sehen sein, darunter 64 deutsche Produktionen. Insgesamt sind knapp 880 Vorführungen in verschiendenen Berliner Kinos geplant.

Um den Goldenen Bären konkurrieren 19 Filme, darunter Steven Soderberghs "Side Effects" und Thomas Arslans Drama "Gold" mit Nina Hoss in der Hauptrolle. Außer Konkurrenz läuft das Endzeitdrama "Dark Blood", in dem der vor 20 Jahren verstorbene Schauspieler River Phoenix noch einmal zu sehen ist.

Kamera an Isabella Rossellini und Rosa von Praunheim

Bei der Vorstellung des diesjährigen Festivalprogramms teilte Berlinale-Direktor Dieter Kosslick am Montag mit, dass die italienische Schauspielerin Isabella Rossellini und der deutsche Filmemacher Rosa von Praunheim auf dem Festival mit der Berlinale-Kamera geehrt werden.

Der Preis zeichnet Filmschaffende aus, die sich besonders um die Berliner Filmfestspiele verdient gemacht haben.

Stand vom 28.01.2013

Dieser Beitrag gibt den Sachstand vom 28.01.2013 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

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