BRANDENBURG AKTUELL Archiv

    Tatjana Jury vor dem Logo von Brandenburg Aktuell (Quelle: rbb)

    - Brandenburg aktuell vom 19.06.2017

    +++ Brandanschläge auf S-Bahn-Kabel +++ Waldbrandgefahr in Brandenburg +++ Am Bedarf vorbeigebaut +++ Spatenstich für neuen Deich +++ Verseuchtes Grundwasser durch Spargel? +++ Bürger retten Kloster Himmelpfort +++ Milchbauer mit Vision +++ Besuchen Sie uns! +++ Brandenburgwetter +++

    Probleme im Berufsverkehr - Brandanschläge auf S-Bahn-Kabel

    Ein Anschlag sorgte bei tausenden Fahrgäste der S-Bahn für Probleme im Berufsverkehr. Die Berliner Ringbahnen 41 und 42, sowie die Linien S8, 85 und 9 fuhren gar nicht oder nur eingeschränkt. S-Bahn-Mitarbeiter bemerkten den Kabelbrand am frühen Morgen. Die Feuerwehr löschte schnell. Auch auf Bahnstrecken in Sachsen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen Hamburg und Bremen verübten Unbekannte Brandanschläge. Über 13 Fälle sind bekannt.

    Höchste Warnstufe - Waldbrandgefahr in Brandenburg

    Morgen könnten die Temperaturen in Brandenburg auf bis zu 32 Grad steigen. Im Osten und Südosten des Landes ist es bereits so trocken, dass man nicht mehr in die Wälder darf. Die Waldbrandstufe steigt auf die Höchste. In Teltow hat sich die Feuerwehr für den Fall der Fälle das modernste Löschfahrzeug Brandenburgs angeschafft und dafür 560.000 Euro investiert. Doch es ist für Waldbrände nur bedingt einsatzfähig. 

    Wohnraum in Brandenburg - Am Bedarf vorbeigebaut

    In ländlichen Regionen wird zu viel gebaut, heißt es in einer aktuellen Studie des Instituts der Deutschen Wirtschaft. Auch in Brandenburg entstünde mehr Wohnraum als Bedarf. Ein Grund: die Niedrigzinsen, mit denen der Traum vom eigenen Haus finanzierbar werde. Doch wenn Immobilien in abgelegenen Landstrichen an Wert verlieren, weil in Zukunft niemand dort leben will, müssen Bauherren mit großen Einbußen rechnen.

    Grafik: Nachrichtenbild Brandenburg Aktuell (Quelle: rbb)

    Nachrichten I

    +++ Munitions-Entsorgungsfirma "Nammo Buck" entlässt Großteil ihrer Mitarbeiter +++ Vermieter und Experten der südbrandenburgischen Immobilienwirtschaft diskutieren über "Mietnomaden" +++ 

    Neuzeller Niederung - Spatenstich für neuen Deich

    20 Jahre nach dem Oder-Hochwasser wird Landwirtschaftsminister Jörg Vogelsänger heute den ersten Spatenstich machen für einen neuen Deich im Vorland zwischen Ratzdorf und Eisenhüttenstadt. Die Oder soll künftig bei Hochwasser mehr Platz bekommen - vor allem in der Neuzeller Niederung. Welche Auswirkungen wird das in haben? 

    Nitrat im Dünger - Verseuchtes Grundwasser durch Spargel?

    Das Umweltbundesamt hat gerade eine große Studie zu nitratbelastetem Grundwasser herausgebracht. Danach sind die Werte immer noch viel zu hoch. In den Fokus geraten auch die Spargelbauern. Denn ein Institut bestätigt den hohen Stickstoffeinsatz bei intensivem Spargelanbau.

    Restaurierung - Bürger retten Kloster Himmelpfort

    2010 brannte das Brauhaus des Himmelpforter Klosters nieder. Damals hatten die Stadt Fürstenberg und der Kreis Oberhavel abgewunken: Wiederherrichten? Viel zu teuer. Zugleich drohte der Bau einzustürzen. Die Himmelpforter waren entsetzt, dass ihre Ruine verschwinden sollte, also haben sie eine Bürgerstiftung gegründet und Geld für die Restaurierung gesammelt.

    Grafik: Nachrichtenbild Brandenburg Aktuell (Quelle: rbb)

    Nachrichten II

    +++ Tödlicher Unfall auf Autobahn 13 zwischen Ortrand und Schönborn +++ Kondolenzbuch für Altbundeskanzler Helmut Kohl liegt im Berliner Roten Rathaus +++ 

    Vorgestellt - Milchbauer mit Vision

    Benjamin Meise ist Milchbauer aus Buchholz bei Fürstenwalde. Auch er könnte ständig meckern über fallende Milchpreise und Verbraucher, die seine Arbeit nicht wertschätzen. Stattdessen packt er lieber an und hat tausende Ideen, wie er seine Milch an den Verbraucher bringt. Zum Beispiel mit einer Milchtankstelle. 

    (v.li.n.re.): Mark Langebeck, Tatjana Jury und Dirk Platt © rbb/Thomas Ernst

    Hinter den Kulissen von Brandenburg aktuell - Besuchen Sie uns!

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    Brandenburgwetter - Hitze an der Havel

    In Brandenburg an der Havel lässt man es sich bei diesem Wetter gut gehen. Glücklich sind die, die am Wasser wohnen. Nicht nur wegen der guten Lage: Fast alle Wohnungen am Fluss und an den Kanälen sind schick saniert. Wetterreporter Attila Weidemann war unterwegs auf dem Wasser.