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Rainer Schwarz, Ex-Flughafen-Chef und in dieser Funktion verantwortlich für das Flughafen-Debakel, will seine Kündigung nicht unwidersprochen hinnehmen. Vor dem Landgericht Berlin läuft jetzt der Prozess um Gehaltsfortzahlungen, insgesamt mehr als 1,6 Millionen Euro.
Im Detail geht es vor allem um den Kündigungsgrund. Schwarz hatte die Aufsichtsräte erst spät informiert, dass der ursprüngliche Eröffnungstermin des Flughafens nicht zu halten sei, aus deren Sicht ein Vertrauensbruch. Der Ex-Chef ist sich hingegen keiner Schuld bewusst. Das Gericht schätzte die Chancen der Klage auf etwa 50 Prozent. Jetzt wollen beide Seiten über einen Vergleich nachdenken. Der könnte die Steuerzahler gut eine Million Euro kosten. Andernfalls gibt es am 5. Juni ein Urteil.
Beitrag von Norbert Sigmund











