Unser Landschleicher hat an diesem Wochenende den Nordwesten Brandenburgs bereist. Im Landkreis Ostprignitz Ruppin liegt der kleine Ort Zechow. Die nächst größere Stadt ist Rheinsberg.
An diesem Wochenende hat sich der Landschleicher auf in den Landkreis Märkisch-Oderland gemacht. Nordöstlich von Wriezen direkt an der Oder liegt der kleine Ort Zäckericker Loose.
Wulkow ist ein Ort, der unmittelbar am Rand des Oderbruchs liegt, wunderschön zwischen Endmoränenhügeln eingebettet. Rund 300 Menschen wohnen in dem mehr als 600 Jahre alten Dorf.
In Wainsdorf herrscht produktive Geschäftigkeit, die nicht nur Zeit vertreibt sondern Familien ernährt: Das Handwerk hat in Wainsdorf noch fruchtbaren Boden. So viele Gewerbe in einem Dorf findet man selten in Brandenburg.
Unser Landschleicher hat sich an diesem Wochenende im Landkreis Oberhavel rumgetrieben: in Vogelsang, einem Ortsteil von Zehdenick. In den 1990er Jahren waren hier sowjetische Streitkräfte stationiert, zeitweise bis zu 15.000 Menschen. Heute leben in Vogelgesang nur noch 80 Personen.
Längst trägt die Linde auf dem Anger keine Blüten mehr. Und doch werden Viesens Bienen satt in diesen Tagen: Mal Chrysanthemen und mal Dahlien finden sie in den Beeten. Noch bietet der späte Sommer reichlich Nahrung. Hier ist viel Platz für die Äcker und den Raps, den die Bienen lieben.
Ein wenig "Ostalgie" ist spürbar geworden, als unser Landschleicher Hillmersdorf im südbrandenburgischen Landkreis Elbe-Elster besucht hat. Dort durfte er mit einem Wartburg 312, Baujahr 1965, über die Wiesen fahren.
Unsere Landschleicherdorf der Woche ist diesmal eine Ministadt: Teupitz zählt 1786 Einwohner und liegt im Landkreis Dahme-Spreewald. Wer hier lebt, hat vor allem eins in Hülle und Fülle: Landschaft!
Strodehne mit seinen 240 Einwohnern liegt im Kreis Havelland an der Grenze zu Sachsen-Anhalt. Der Ort ist umgeben von viel Wasser – das wussten schon die Slawen zu schätzen, aber auch zu fürchten. So machte sich das Hochwasser nicht erst in diesem Jahr am Brandenburger Havel-Ufer bedrohlich bemerkbar.
Unser Landschleicher war in Stölln im Havelland unterwegs. Der Besuch führte auch zum Flugsportverein Otto Lilienthal. Die Startbahn liegt am Fuß des Gollenbergs, wo Lilienthal höchstpersönlich landete, wenn der Wind aus Süden kam. Hier starb Lilienthal auch bei einem Flugzeugunfall.
In Stechau gibt es viele Blumen: Fast jeden Garten hier zieren Geranien und Petunien, Stiefmütterchen und Akelei. Und natürlich schmückt sich auch Stechaus prominenteste Immobilie mit herrlichen Blumen: Rote Rosen blühen vor dem Schloss.
Unser Landschleicher besucht Schönermark im Landkreis Ostprignitz-Ruppin, 10 Kilometer südwestlich von Kyritz. Der Ort hat knapp 500 Einwohner und die haben am Sonnabend die letzten Reste von Weihnachten beseitigt.
Schmolde ist ein Ortsteil der Stadt Meyenburg in der Prignitz. Im Dorf gibt es eine Kirche mit einem herunterlassbaren Taufengel aus dem 15. Jahrhundert. Außerdem führt der 410 km lange Elbe-Müritz-Runddweg durch den Ort.
Schenkendöbern liegt im Landkreis Spree-Neiße und schon wenn man ihn betritt, zeigt sich der Ort als Hochburg des Zamperns. Deshalb warten die 340 Einwohner auch auf die Zamperer und nehmen vom Landschleicher nur am Rande Notiz.
In der fast 800 Jahre alten Kirche des Ortes finden regelmäßig Konzerte statt. Und nicht Wenige halten den Pfarrgarten von Saxdorf für einen der schönsten Gärten Deutschlands. Der Landschleicher hat sich vor Ort von den blühenden Rosen verzaubern lassen.
Der Landschleicher ist zum zweiten Mal in Radensleben im Landkreis Ostprignitz - Ruppin. Dafür putzt sich das kleine Dörfchen bei Fehrbellin richtig raus. Doch nicht alles, was 2009 verändert werden sollte, konnte von den Bewohnern umgesetzt werden.
Das Angebot "1000 Landschleicher" ist ein Archiv im Sinne von §11d Abs. 2 Nr. 4 Rundfunkstaatsvertrag.
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