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Eine Frau ist auf der Flucht. Sie läuft barfuß davon – dabei ist nicht klar wovor: Vor einem Mann? Vor ihrer Angst? Vor ihrer Vergangenheit? Mit dieser Szene beginnt der Roman, den die Schauspielerin Andrea Sawatzki geschrieben hat.

Sie erzählt die Geschichte von Manuela Scriba, einer Prostiuierten. Als man sie knurrend im Wald findet, wird sie in die Psychiatrie eingewiesen. Sie kann sich an nichts erinnern. Doch während der Therapie erinnert sie sich Stück für Stück: An die Mutter, Krankenschwester und abwesend; Den alten Vater, der an Alzheimer erkrankt ist; Sich selbst als Kind, von der Situation total überfordert.
Am selben Tag, an dem Manuela Scriba in die Psychiatrie kommt, geschieht ein Mord in einem Viellenviertel. Andrea Sawatzki führt die Erzählstränge langsam zusammen. Je mehr der Leser über das Mädchen erfährt und mit ihm fühlt, desto klarer wird, dass sie nicht nur Opfer, sondern auch Täterin ist...
Andrea Sawatzki hat einen spannenden und sehr emotionalen Krimi geschrieben. Es ist ein persönliches Buch geworden. Autorin war es ein Anliegen, diese Geschichte von emotionaler Kindes-Misshandlung zu erzählen. Im Interview erzählt sie von ihren Erfahrungen beim Schreiben.





