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Vielleicht hätten wir besser auf die Zeit achten sollen, jetzt ist dein Leben halb vorbei, und du fragst dich, ob’s halb voll ist oder leer.
Das heißt: Wenn du mich fragst. Du – ich könnte auch ich sagen – nimmst Positionen ein. So geht es allen, ständig. Nichts erklärt sich von selbst. Es hätte schlimmer kommen können.
Du denkst, denke ich, dass du ganz bei dir sein wirst, wenn alles erstmal läuft, aber nein: Dir fehlt eine Adresse, du bist unbekannt verzogen. Entschuldigung, bei mir ist es so. Ich habe Pläne, in denen ich mich
eingerichtet habe, erinnere dich, es sind deine: Die Grundrisse des Kommenden. Die Linien auf dem Boden, das ist unser Heim, bei Laune übertretbar, wie es sonst nur Grenzen sind.
Ich will auch von Gefühlen reden. Sie liegen schon für uns bereit, wir wenden sie dann nur noch an. Es geht schneller, als du denkst. Ich will dir nichts erklären, ich weiß ja nicht mal, wer du bist. Bei mir ist es
übrigens dasselbe. Ich mach ein wenig dies und das, also insgesamt auf Lebenskunst. Das ist wie Cinemascope im Fernsehformat, aber gut, wirst du denken: Irgendetwas macht man immer.
Dein Leben hat angefangen. Jetzt geht es weiter.





