Ulrich Tukur, Quelle: rbb/ Kobalt Productions

- Ulrich Tukur – Die Spieluhr

Ulrich Tukurs Novelle basiert auf realen Erlebnissen des Schauspielers bei Dreharbeiten zu einem Film über die Malerin Séraphine Luise. Die Magie ihrer Bilder hat Tukur inspiriert und angetrieben. Herausgekommen ist ein Märchen, eine Reise durch unbekannte Zeiten und Welten.

Unwirklich, beinahe märchenhaft – so ist die Welt, in die uns Ulrich Tukur in seiner Novelle „Die Spieluhr“ entführt. Es ist eine Geschichte, die an die Erzählungen aus dem 19. Jahrhundert erinnert. Es geht um eine Liebe, die unmöglich scheint, um eine begnadete Künstlerin und um einen Schauspieler, der in einem mystischen Schloss verloren geht.

Ulrich Tukur erzählt die Geschichte der Malerin Seraphine Louise. Ihre Kunst lernt er kennen, als er vor fünf Jahren in einem Film über die Malerin mitspielt. Eine eigenwillige Künstlerin: Nachts malt sie, tagsüber verdient sie sich als Haushälterin ihr Geld. Ulrich Tukur spielt die Rolle des Kunsthändlers Wilhelm Uhde, der Seraphine entdeckt. Die Arbeit am Film, die Kunst von Seraphine, die französische Landschaft – all das fasziniert ihn. Er beginnt, ein Buch zu schreiben über diese Frau, die anfängt zu malen, nachdem ihr ein Engel erschien.

Ulrich Tukur hat ein Buch voller Fantasie geschrieben. Immer geschieht das Unterwartete, kommt die nächste Überraschung um die Ecke. Das zu lesen, ist wirklich ein Vergnügen, gerade weil am Ende viele Geheimnisse bleiben.