Holger G., Quelle: rbb

- Der lange Weg aus der Sucht

Der Film  begleitet drei Menschen, die bereit waren, über ihre schlimmsten Zeiten zu sprechen.

Radioreportage

Eine leere Schnapsflasche (Bild: dpa)

mp3 | 25 min - Der lange Weg aus der Sucht

Holger Guses halbes Leben ist vom Alkohol geprägt. Bereits als Kind erhält er von seinen wechselnden Stiefvätern die ersten Einladungen zum Mittrinken.

Alkohol gehört zum Alltag, gilt als Genussmittel, veredelt Feiern und Feste. Wer seinen Umgang mit Alkohol nicht im Griff hat, gar abhängig wird, wird von seiner Umgebung schnell als charakterschwach und wenig belastbar verunglimpft. Vielen Süchtigen fällt es deshalb schwer, darüber zu reden, dass und wie sie abhängig wurden.

"Der lange Weg aus der Sucht" begleitet drei Menschen, die bereit waren, über ihre schlimmsten Zeiten zu sprechen.

Sie erzählen heute auch deshalb, weil sie es geschafft haben aus der Abhängigkeit herauszukommen und weil sie stolz darauf sind. Sie wollen warnen, erklären und nicht vergessen. Denn wenn man vergisst, wie es als Süchtiger war, besteht die Gefahr, dass alles wieder von vorn beginnt.

Ein Film von Britta Wulf

Erstausstrahlung 22.05.2013/ rbb

Weitere Infos