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Wenn sie aufsteht, ist sie meist schlecht gelaunt, diskutiert Dinge gern bis andere aufgeben und "Frauenversteher" sind ihr ein Gräuel. Nora Tschirner, in Pankow groß geworden, sagt, was sie denkt und denkt, was sie sagt.
Aber das auf eine so erfrischende Weise, das bislang erstaunlich wenige Menschen ihr diese Offenherzigkeit übel genommen haben.
Die ehemalige MTV-Moderatorin hat sich als preisgekrönte Schauspielerin ("Keinohrhasen", "Zweiohrküken") inzwischen einen Namen gemacht, den sie nutzt, um sich in Hilfsprojekten zu engagieren: "Aktion Tagwerk" heißt die Organisation, die sich vor allem für mehr Bildung in Afrika einsetzt.
Warum ihr das Projekt so wichtig ist, dass sie im Herbst nach Ruanda reiste, erklärt Nora Tschirner in "Dickes B.".
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
http://www.rbb-online.de/dickes_b/archiv/dickes_b___13_/nora_tschirner.html