16 Kurzfilme über 16 Bundesländer

Nach der Ausstrahlung im TV stehen die Videos sieben Tage hier im Netz zur Verfügung.

Am 09. November ab 20:15 Uhr im rbb Fernsehen

09. November 2013 ab 20:15 Uhr - 16xDeutschland - Menschen - Orte - Geschichten

16xDeutschland ist ein ungewöhnliches Projekt: Herausragende Filmemacher schauen in 15minütigen Dokumentarfilmen auf ihr Bundesland. Filmische Entdeckungen in den geografischen und sozialen Landschaften Deutschlands. So wird Deutschland in seiner Vielfalt abgebildet, quer durch Generationen, soziale Schichten und Landstriche – mit seinen Kontrasten und Widersprüchen.

Ahamadou Inoussa, Servicekraft im Deutschen Bundestag (Quelle: Jan Kerhardt)

Gesehen von Sandra Maischberger und Jan Kerhart - Berlin

Kein deutsches Land ist so ein zuverlässiger und wirkmächtiger Lieferant für Stimmungen, Klischees und Bilder wie Bayern. Zu Bayern fällt jedem etwas ein, vor allem, wenn er es nicht kennt: Idylle, Jobmaschine, Hightech-Dorado, Heimat, Hort finsterer Tümelei,  Musterschüler, Disneyland, konservativer Monolith, Sehnsuchtsort…

Udo Wachtveitl im bayrischen Dirndl (Quelle: Susie Knoll)

Gesehen von Udo Wachtveitl - Bayern

Er ist der dienstälteste Fahrlehrer Deutschlands. Mit seinen 85 Jahren setzt sich Friedrich Gauch noch immer ins Fahrschulauto. Inzwischen hat sein Sohn Markus, ebenfalls Fahrschullehrer, den Betrieb übernommen. 

Gesehen von Andres Veiel - Baden-Württemberg

Er ist der dienstälteste Fahrlehrer Deutschlands. Mit seinen 85 Jahren
setzt sich Friedrich Gauch noch immer ins Fahrschulauto. Inzwischen hat
sein Sohn Markus, ebenfalls Fahrschullehrer, den Betrieb übernommen. 

Gesehen von Sung-Hyung Cho - Hessen

Die in der Millionenstadt Busan/ Südkorea geborene und aufgewachsene Sung-Hyung Cho lebt seit 1990 in Hessen und seit einigen Jahren in einem kleinen Dorf im Hintertaunus. Cho und die Einheimischen mussten sich erst einmal aneinander gewöhnen, doch inzwischen ist es ihr Zuhause geworden.

Charly Hübner im Gespräch mit dem ehemaligen Bauern Lothar Ratai

Gesehen von Charly Hübner - Mecklenburg-Vorpommern

In seinem ersten Dokumentarfilm macht der Schauspieler Charly Hübner das Land zum Thema, in dem er als Mensch und oft auch als Schauspieler ( z.B. als Kriminalhauptkommissar Alexander Bukow im Rostocker "Polizeiruf 110") zuhause ist: Mecklenburg-Vorpommern.

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Kung Fu-Meister Cheng Lijun wohnt in Quedlinburg

Gesehen von Marcus Fitsch - Sachsen-Anhalt

Ein Hinterhof im beschaulichen Quedlinburg. Zehn Kung-Fu Schüler stehen an diesem heißen Sommertag erwartungsvoll auf dem kleinen Rasenstück vor ihrem Dojo. Sie tragen ihr offizielles Kampfgewand. Ihre Schwerter und Stöcke ruhen neben ihnen. Sie alle sind noch Kinder, doch ihre Mienen sind konzentriert und entschlossen.

Protagonistin Daniela Kuboth auf der Arbeit im Tagebau Welzow-Süd (Quelle: Peter Hartwig)

Gesehen von Andreas Dresen - Brandenburg

Die Filmemacherin Rosa Hannah Ziegler lebt in Berlin, ist aber nirgends lieber als in ihrer niedersächsischen Heimat, im Wendland. Für ihren Film hat sie jedoch nicht die wendländische Idylle aufgesucht, sondern die Stadt Walsrode. Dort lebt Yasmin, 19 Jahre alt, in ihrer ersten eigenen Wohnung, nachdem sie fast ihr ganzes Leben in Heimen und Pflegefamilien verbracht hat.

Die Kultkneipe "Weißer Holunder", die früher "Schumacher" hieß (Quelle: WDR/Holger Möllenberg)

Gesehen von Claus Wischmann - Nordrhein-Westfalen

In Leidingen liegt die Grenze unsichtbar auf der Straße. 1,6 Kilometer lang ist die "Neutrale Straße", die Frankreich und Deutschland miteinander verbindet - oder trennt. Jeder hat da seine eigene Wahrheit in Leidingen, das auf französischer Seite Leiding heißt.

192 Einwohner leben auf deutscher, 28 auf französischer Seite. Ein Teil des Dorfes gehört zum Saarland, der andere zu Lothringen. Hier sieht man die "Tagesschau", dort "Le Journal de 20h".

Der alte Landgasthof "Kaisersaal" steht leer (Quelle: NDR/Timo Moritz)

Gesehen von Lars Jessen - Schleswig-Holstein

Berlin an einem Tag im Sommer, vom Morgengrauen bis tief in die Nacht, an einem Ort im Herzen der Stadt. Die Kamera begleitet den Arbeitsalltag ganz unterschiedlicher Menschen, die nur eines gemeinsam haben: Ihr Arbeitsplatz ist der Reichstag, das deutsche Parlament.

Alte Koffer sind bis zur Decke gestapelt

Gesehen von Ina Borrmann - Sachsen

Der "Weiße Holunder" ist eine kleine Welt für sich. Heimat und Nische für Stammgäste, Anwohner und Durchreisende. Eine Kölner Kneipe wie aus dem Bilderbuch, einem aus den 50er Jahren allerdings.

Dominique Horwitz bei den Dreharbeiten zu seinem Film über Weimar (Quelle: Christian Werner)

Gesehen von Dominique Horwitz - Thüringen

Weimar ist auf den ersten Blick nichts anderes als eine große Museumsstadt, ein Abziehbild deutscher Kulturgeschichte. Um den Bildungsbürger anzulocken, möchte man in dieser Stadthauptsächlich das Bild der Klassik konservieren und ganz auf die Attraktivität der Kulturgeschichte bauen.

Özgür Yildirim (Regie) und Matthias Bolliger (Kamera) beim Dreh über den Dächern vom Schanzenviertel (Quelle: © 2013 Sandra Hoever, CCE/NDR)

Gesehen von Özgür Yildirim - Hamburg

Der Hamburger Regisseur Özgür Yildirim (33) - bekannt durch "Chiko", "Blutzbrüdaz" und "Tatort" - zeigt für "16xDeutschland" sein Hamburg, eine Stadt, die für den gebürtigen Hamburger mit türkischen Wurzeln die Stadt der Kreativen, der Musiker, der Tänzer und der Rapper ist.

Jan Böhmermann vor dem Antikolonialdenkmal in Bremen (Quelle: Philipp Käßbohrer)

Gesehen von Jan Böhmermann - Bremen

Warum ist das kleine Bremen eigentlich ein unabhängiges, eigenes Bundesland? Dieser Frage widmet sich der 1981 in Bremen-Gröpelingen geborene und in Bremen-Vegesack aufgewachsene Satiriker und Hobbyhistoriker Jan Böhmermann.

Dreharbeiten von oben auf Ludwigshafen (Quelle: Ruben Steingrüber)

Gesehen von Nico Hofmann und Julian Vogel - Rheinland-Pfalz

Zwei große Wirtschaftszweige prägen Rheinland-Pfalz: der Weinbau und die chemische Industrie, die sich am Rheinufer angesiedelt hat. Die Skyline der Industriebauten und die idyllisch wirkenden Weinberge - auf den ersten Blick zwei Arbeitswelten, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Was verbindet sie dennoch?

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Klassisches Mittagsmenu im Saarland: Rostwurst an der Bude (Quelle: André Pfennig)

Gesehen von Sarah Moll - Saarland

In Leidingen liegt die Grenze unsichtbar auf der Straße. 1,6 Kilometer lang ist die "Neutrale Straße", die Frankreich und Deutschland miteinander verbindet - oder trennt. Jeder hat da seine eigene Wahrheit in Leidingen, das auf französischer Seite Leiding heißt.

 

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