
Der DokumentarFilm -
In der Auguststraße 14 - 16 in Berlin befand sich das Jüdische Kinderheim, das "Beith Ahawah". Der Film erzählt seine Geschichte und die der Heimleiterin Beate Berger.

Beate Berger baute es auf und leitete es über ein Jahrzehnt. Sie entschied sich bereits 1933, "ihre jüdischen Kinder" aus Nazi-Deutschland nach Palästina zu evakuieren, sie sah in Deutschland keine Zukunft für ihre Schützlinge. Durch diese couragierte Entscheidung rettete sie bis 1939 über hundert Kinder vor Verfolgung und Ermordung. Doch der Weg nach Palästina war lang und kompliziert.

Das Kinderheim Beith Ahawah wurde in Haifa wieder eröffnet - und existiert noch heute. Die Urgroßnichte von Beate Berger, die israelische Filmemacherin Ayelet Bargur, hat 70 Jahre später die noch lebenden Heimkinder aus der Berliner Auguststraße in Israel, Deutschland und Frankreich aufgesucht. Sie sind heute alle über achtzig Jahre alt. Sie erzählen von ihrer prägenden Kindheit im Beith Ahawah und von der Emigration, die sie rettete.
Der Film verwebt Gespräche mit Fotos, Dokumenten und szenischen Elementen. Die deutsch-israelische Koproduktion unter Federführung des rbb wurde mit dem "Prix Circom regional" sowie den zweiten Preis beim Haifa International Filmfestival ausgezeichnet.
