Bernd Schröder, Trainer Turbine Potsdam (Bild: dpa)

Ein Leben für Turbine Potsdam - Der Frauenfußball-Versteher

1972 wurde der Ingenieur eher zufällig zum Trainer der Betriebssportmannschaft eines DDR-Energie-Kombinates. Seither hat Bernd Schröder mit "Turbine Potsdam" alles gewonnen, was im Frauenfußball zu gewinnen ist.

Bernd Schröder ist eine Institution.

Der 1942 geborene Schröder, ein Mann mit Ecken und Kanten, ist nicht nur Fußballtrainer mit großen Erfolgen vor und nach dem Mauerfall, sondern auch ein beredter Zeitzeuge deutsch-deutscher (Sport-)Geschichte.

Seit über 40 Jahren wohnt der Träger des Bundesverdienstkreuzes mit seiner Frau in derselben Plattenbauwohnung. Freunde wie Matthias Platzeck oder Boxtrainer Ulli Wegner schätzen Bernd Schröders Gradlinigkeit. Als junger Mann hat er im Steinkohle-Bergbau gearbeitet. "Unter Tage muss sich jeder auf jeden verlassen können", sagt Schröder. Alles, was für ihn im Leben zähle, habe er hier gelernt.

Film von Boris Poscharsky
Erstausstrahlung 14.07.13/rbb