Heidelandschaften in Brandenburg -
Der Film zeigt die Bemühungen von Wissenschaftlern und Naturschützern, diese seltenen Landschaften zu bewahren.

Bis zum Horizont erstreckt sich die weite, fast baumlose Ebene, die sich im Spätsommer in ein purpurfarbenes Paradies verwandelt. Das Erikakraut leuchtet in sattem Lila, steppenartige Gräser wiegen sich im Wind und eine vegetationslose Wanderdüne erinnert an eine Wüste.
Wie in einem Mosaik reihen sich die verschiedenen Lebensräume aneinander, bieten Platz für viele Pflanzen und Tiere. Die Heide gehört zu den ältesten Kulturlandschaften. Die bekannteste in Deutschland, die Lüneburger Heide, entstand durch jahrhundertelange Beweidung und durch Abplaggen, dem Abtragen der Humusschicht.

In Brandenburg dagegen, dem Bundesland mit den meisten Heideflächen, sind sie das Ergebnis militärischer Nutzung als Truppenübungsplatz. Heute braucht man sie für die einstigen Zwecke nicht mehr. Doch die Heidelandschaften wurden nicht nur vom Menschen geschaffen, nur durch ihn können sie auch erhalten werden. Sonst wachsen sie zu und werden wieder zu Wald.

