Der Computer Z3 ist heute ausgestellt im Deutschen Museum München. © rbb/Bernhard Finger

Wie ein Deutscher den Computer erfand - Die Zuse-Story

Eingebettet in die Wissenschafts-, Technologie- und Zeitgeschichte des 20. Jahrhunderts schildert der Film spannend und informativ die Schlüsselepisoden aus Konrad Zuses Leben.

Konrad Zuse arbeitete und lebte viele Jahre in Hünfeld. Ihm zu Ehren steht eine Statue im Bürgerpark von Hünfeld. © rbb/Rupert Scheeler
Konrad Zuse arbeitete und lebte viele Jahre in Hünfeld. Ihm zu Ehren steht eine Statue im Bürgerpark von Hünfeld.
Konrad Zuse, Sohn eines preußischen Beamten, war passionierter Maler, verkannter Forscher und Tüftler, Träger des Bundesverdienstkreuzes, gescheiterter Unternehmer, Visionär – vor allem aber: Erfinder des ersten frei programmierbaren Rechners der Welt und damit des Computers. Ein Patent wird ihm jedoch mit der heute absurd erscheinenden Begründung "fehlende Erfindungshöhe" verwehrt.
Konrad Zuse, Porträt ( Bild: dpa-Bildfunk)
Konrad Zuse

Die 30-minütige biografische Reportage von Christian Heynen würdigt den weitgehend vergessenen Computer-Pionier, der am 22. Juni 1910 in Berlin geboren wurde,  und dokumentiert Zuses wechselhaftes und dramatisches Leben.

Konrad Zuse [dpa]
Konrad Zuse
Historisches Archivmaterial, dokumentarische Neudrehs an Originalschauplätzen und Interviews mit ehemalige Mitarbeitern Konrad Zuses sowie Experten für Computer- und Technikgeschichte und dem Schriftsteller Friedrich Christian Delius bringen dem Zuschauer die Triumphe und Tragödien im Leben Konrad Zuses nahe.

Film von Christian Heynen

(Erstsendung: 21.06.10/rbb)