Wolf guckt zwischen zwei Bäumen hindurch
Bild: rbb/Steffen Heiber

Geliebt, geduldet, gehasst - Rückkehr der Wölfe

Im alten Militärgebiet kann der Wolf gerne sein, aber bitte nicht in der Nähe meiner Kälber – meint der Bauer, der nicht mehr gut schlafen kann und um seine Existenz bangt. Für die Wolfsbeobachterin gibt es Glücksmomente, wenn die Wildkamera gute Bilder schießt und ihr Rudel intakt ist.

Abschießen würde ihn gern mancher Jäger, weil der Wolf die Rehe wegholt. Das wiederum freut den Förster, denn weniger Wild ist gut für seinen Wald. Nach mehreren Lämmer-Rissen hat der Schäfer "aufgerüstet", mit speziellen Hunden, und ist inzwischen ziemlich gelassen. Wie verändert der Wolf das Leben der Menschen im Gebiet rund um die Lieberoser Heide?

In ihrem Buch "Wölfe. Ein Porträt" schreibt Petra Ahne: "Es passiert etwas mit einer Landschaft, in der Wölfe leben. Ihre unsichtbare Anwesenheit ist wie eine leise Melodie, die die Stimmung verändert. Indem sie ihre Fremdheit und Ungreifbarkeit in den Wald tragen, machen sie aus ihm einen reicheren, geheimnisvollen Ort. Einer, der den Menschen spüren lässt, dass hier eine größere Ordnung herrscht, als die, die er zu seinem Vorteil geschaffen hat, eine, die ihn vom Zentrum an den Rand rückt."
 

Film von Annika Klügel und Heiderose Häsler
Erstausstrahlung 05.08.2017/rbb

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