Bild: SWR/Thomas Kost

Dokudrama mit Götz George - George

Götz George in einer ganz besonderen Rolle: In dem Film verkörpert er seinen eigenen Vater, den Jahrhundertschauspieler Heinrich George. Das Dokudrama zeigt die Faszination, die von der elementaren Gestaltungskraft Heinrich Georges ausging, ebenso wie die Widersprüche in seiner Person, die einen exzentrischen, hochsensiblen und gefährdeten Charakter hinter der wuchtigen Erscheinung sichtbar werden lassen.

Heinrich George

Im Mittelpunkt des Films stehen die letzten Lebensjahre des Schauspielers. Dabei befasst sich "George" intensiv mit dem Thema der Schuld und Verantwortung des Künstlers in der Diktatur.

Götz George in der Rolle seines Vaters Heinrich George

Am 25. September 1946 starb Heinrich George im sowjetischen Lager Sachsenhausen: Als "König im Reich der Phantasie" wurde er in den 20er Jahren gefeiert. Er brillierte auf der Bühne unter anderem in seiner Lieblingsrolle als "Götz von Berlichingen", in Fritz Langs "Metropolis" oder als Franz Biberkopf in "Berlin Alexanderplatz".

Götz George als Heinrich George mit Burghart Klaußner als Helmut Maurer

Er wollte spielen, um jeden Preis und die Nazis ließen ihn spielen, mehr als alle anderen zuvor. Dafür benutzten sie Georges künstlerische Kraft und seine Popularität. George ließ sich benutzen. Wegen seiner Haltung im "Dritten Reich" wurde er nach dem Krieg vom russischen Geheimdienst NKWD verhaftet. Es war der tiefe Fall des vormals gefeierten Schauspielers. In sowjetischer Lagerhaft starb er mit nur 52 Jahren.

Götz George als Heinrich George

Götz George war sechs Jahre alt, als er seinen Vater zum letzten Mal vor dem Lagertor sah. Zusammen mit seinem Bruder Jan ist er neben Freunden, Künstlern und Lagerinsassen einer der wichtigsten Zeitzeugen.

Das Doku-Drama von Joachim A. Lang thematisiert auch die Beziehung von Vater und Sohn, künstlerisch, politisch und menschlich.

Dokudrama von Joachim Lang

Mit Götz George, Martin Wuttke, Muriel Baumeister u.a.

Deutschland 2013/ Erstausstrahlung am 24.07.2013/DAS ERSTE

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