Lobetal ist ein Ort der Hoffnung. Seit über hundert Jahren finden hier arbeitslose, kranke und behinderte Menschen Zuflucht. Die prominentesten Heimatlosen: Erich und Margot Honecker.
Kathleen Glatzeck, Werner Schuster und Eileen Spengler sind Mitarbeiter in der Bio-Gärtnerei von Lobetal.
Die Geschichte des Ortes nahe Berlin und Geschichten seiner Bewohner
Lobetal ist ein Ort der Hoffnung, ein Ort an dem Menschen Zuflucht finden. Hier ist nicht wichtig, wer du bist. Hier ist wichtig, dass du da bist. Schon der Name gibt Mut und setzt Zeichen: Hoffnungstaler Anstalten in Lobetal. Im Kaiserreich von Pastor Bodelschwingh gegründet, bietet Lobetal nahe Berlin jenen Schutz, die es schwer haben in der Gesellschaft: Arbeits- und Obdachlose, Alkoholkranke, Alte und Behinderte.
Im Kaiserreich von Pastor Bodelschwingh gegründet, bietet Lobetal nahe Berlin jenen Schutz, die es schwer haben in der Gesellschaft: Arbeits- und Obdachlose, Alkoholkranke, Alte und Behinderte.
Stephan Dolling und Kathleen Glatzeck
Im Nationalsozialismus wurden aus Zuflucht suchenden Menschen Verfolgte: Kranke galten als unwertes Leben. In zwei Diktaturen musste sich Lobetal als Ort der christlichen Nächstenliebe behaupten.
Nach dem Ende der DDR finden hier auch prominente Heimatlose Asyl: Erich und Margot Honecker. Heute leben und arbeiten hier mehr als 2.500 Menschen, die geistig und körperlich behindert oder seelisch krank sind.
Johannes Kehrer lebt seit 1975 in Lobetal.
Die Hoffnungstaler Stiftung Lobetal hat sich zur größten diakonischen Einrichtung im Land Brandenburg gewandelt. Von diesem besonderen Ort in Brandenburg erzählt dieser Film.
Werner Schuster und Wolfgang Seeber genießen eine Pause.
Drei Männer, die hier ein neues Zuhause und Arbeit bekommen haben, geben Einblick in ihr Leben und führen uns humorvoll durch die mehr als einhundertjährige Geschichte von Lobetal.