Durch Nordchina bis nach Wladiwostok - Immer ostwärts - Von Berlin nach Wladiwostok (5/5)

In der letzten Folge der Sendereihe empfängt China die Reisenden mit Licht und Lärm. Überall wird gebaut und modernisiert: Hochhäuser, Autobahnen, Kraftwerke - eine riesige Infrastruktur entsteht hier.

In der Grenzstadt Hailar bekommt das Fernsehteam die nötigen Papiere für die Fahrt durch das Reich der Mitte. Eine deutsch-russische TV-Crew mit eigenen Autos quer durch Nordostchina? Das ist den Beamten hier noch nie untergekommen. Aber eine Weisung aus Peking macht den Weg frei. Johannes Unger und sein Team geraten auf der Fahrt Richtung Osten in spannende Situationen und lernen die unterschiedlichsten Menschen kennen.

Filmautor Johannes Unger und sein Team geraten auf der Fahrt Richtung Osten in spannende Situationen und lernen die unterschiedlichsten Menschen kennen: den Ingenieur im riesigen Tagebau, der stolz ist auf den Fortschritt seines Landes; die erfolgreiche Modefabrikantin in Harbin, die Stewardessen und Hotelpagen in ganz China mit Zieruniformen ausstattet; die buddhistische Nonne, die in ihren Gebeten den Weg ins Paradies gefunden hat; den mutigen Wasserfallspringer vom Jingpo, der alle zwei Stunden todesmutig in die Tiefe springt; Herrn Wang, den alten Schriftsteller, der sich an die Zeit der Verbannung erinnert; den Ginseng-Experten, der das Team im heiligen Gebirge Changbaishan mitnimmt auf die Suche nach der geheimnisvollen Wurzel, und den Imker, der im letzten Zipfel Chinas, im Grenzgebiet zu Russland und Nordkorea, seine Bienen züchtet.

Begegnungen in einem Land, das fremd erscheint und eine unglaubliche Vitalität und Energie entfaltet. Die Durchquerung Chinas ist ein besonderer Höhepunkt der gesamten Reise. Vom Grenzpunkt Hunchun ist es nur noch ein Katzensprung bis Wladiwostok. Am Eingang der Hafenbucht steht der alte Leuchtturm. Er ist das Ziel der Reise.

Film von Johannes Unger

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