Bei den Dreharbeiten zum Film auf dem "Friedhof der Namenlosen" in Berlin. © rbb/Armin Raab,
Dreharbeiten auf dem Berliner Friedhof der Namenlosen

Die Millionenbeute der Gebrüder Sass - Schatzsuche im Grunewald

Der Film geht einem der spektakulärsten Bankeinbrüche der Kriminalgeschichte nach.

Franz Sass, Quelle: rbb/Polizeihistorische Sammlung Berlin
Franz Sass
Die berühmten Berliner Tresor-Knacker Franz und Erich Sass brachen am 29. Januar 1929 auf raffinierte Weise in Berlins bestgesichertste Bank, die Disconto-Bank am Wittenbergplatz, ein und räumten sie vollständig aus.
Erich Sass; Quelle: rbb/Polizeihistorische Sammlung Berlin
Erich Sass
Obwohl die Polizei den Brüdern dicht auf den Fersen war, konnte sie ihnen nichts nachweisen. Die Gentlemen-Ganoven, die nie jemandem ein Haar krümmten, waren den Ermittlern immer einen Schritt voraus, wurden zu Stars der Berliner Zeitungen.

Das Wissen über den Ort, wo sie ihre Millionenbeute versteckt haben, nahmen die Brüder trotz Folter mit ins Grab. 1940 wurden sie im Konzentrationslager Sachsenhausen ermordet.

Doch Berliner Schatzsucher glauben zu wissen, wo sich die sagenhafte Beute befindet. Gemeinsam mit Experten vom Landesdenkmalamt machen sie sich auf die Suche. Die Spur führt in den Grunewald ...

Film von Gabi Schlag

(Erstausstrahlung am 29.11.2010 /rbb)