Paul Orgozow (Nachstellung), Quelle: rbb

- Tatort Berlin: Der S-Bahn-Mörder von Rummelsburg

An Originalschauplätzen, in historischen S-Bahnzügen, mit Experten und Augenzeugen, die im verdunkelten Berlin die Angst vor dem S-Bahn-Mörder erlebten, wird der Fall Paul Ogorzow und seine Bedeutung für die kriminalistische Fahndung und die Polizeiforschung in Europa aufgerollt und dargestellt.

Das verdunkelte Berlin am Anfang des Bombenkrieges 1940:

Eine Serie grausiger Morde versetzt die Bevölkerung in Angst und Schrecken. Der Täter lauert in der S-Bahn, überfällt Frauen, stößt sie aus dem Zug und hinterlässt keinerlei Spuren.
Lockvögel 1940: Als Frauen verkleidete Polizisten warten auf Einsatz, Quelle: Polizeifoto 1940
Lockvögel 1940: Als Frauen verkleidete Polizisten warten auf ihren Einsatz

Es ist eines der unheimlichsten Kapitel in der Berliner Kriminalgeschichte: die Geschichte des S-Bahn-Mörders von Rummelsburg, die Geschichte einer beispiellosen kriminalistischen Fahndung, die fast zwei Jahre erfolglos bleibt.

Orgozow mit Mütze, Quelle: Polizeifoto Paul Orgozow von 1941
Paul Orgozow
Es ist eine Geschichte aus dem nationalsozialistischen Deutschland, in dem es keine Verbrechen geben darf, schon gar keine Lustmorde, und in dem deshalb eine systematische kriminalistische Arbeit nicht möglich ist. Und es ist die Geschichte der Berliner S-Bahn entlang einer Linie, die es heute noch gibt: die S3 Ostkreuz - Erkner.

Film von Gabi Schlag und Benno Wenz

Erstausstrahlung am 26.11.12/ rbb