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Artilleriebeobachter, im Oderbruch stationiert, überlebt den Angriff der Sowjets auf die Seelower Höhen in einem Erdloch.
16. April 1945. Um drei Uhr nachts beginnt der große Angriff mit Feuer aus 9.000 Geschützen. Aber die deutsche Wehrmacht hat die vorderen Stellungen geräumt. Die sowjetische Artillerie schießt weitgehend ins Leere. Auf den Feldern des Oderbruch bebt die Erde.
Mit allen Mitteln will Marschall Georgi Schukow den ehrgeizigen Operationsplan einhalten, die Reichshauptstadt Berlin so schnell wie möglich einzunehmen. Das bedeutet für die Rotarmisten, die Seelower Höhen im Oderbruch an einem Tag zu stürmen.
Der Kampf auf den Seelower Höhen - das letzte große Schlachtfeld vor Berlin - wird zum deutsch-russischen Massengrab. Die Überlebenden der deutschen Armee flüchten in die Wälder südwestlich.
Südlich des Oderbruch kämpfen Marschall Konjews Truppen. Und auch Konjew hat den Befehl nach Berlin vorzustoßen.
Derweil erwartet Hitler Hilfe durch seine Armeen im Süden Berlins; seine Generäle Busse (9. Armee) und Wenck sollen die Reichshauptstadt entsetzen.
Doch Hitler wartet vergebens: Fast 200.000 Soldaten und Zivilisten sind mittlerweile eingeschlossen im "Kessel von Halbe", in dem sich auch Harri Czepuck befand.
© Rundfunk Berlin-Brandenburg
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