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Dokumentation und Reportage
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Die 19-jährige Inge Maja Weiße

Inge Maja Weiße

Die 19-Jährige Berlinerin wartet sehnsüchtig auf das Ende des Krieges.

Viele Berliner sehnen sich nach Frieden, nach dem Ende dieses verdammten Krieges. Sie wollen nur noch eins, endlich wieder leben, atmen und schlafen können, ohne Angst vor den Bomben zu haben.

Am 22. April erreichen die Einheiten der Roten Armee den Stadtrand von Berlin. Auf ihren Panzern wehen schon die roten Fahnen, das Symbol der Sieger.

Die sowjetische Generalität fordert die Kapitulation. Doch Berlin kapituliert nicht! Der Kampf geht weiter, das sinnlose Gemetzel währt eine weitere Woche.

Am 25.April ist Berlin umschlossen. Nun dringen die Rotarmisten in die Stadt ein. Die Berliner erwarten "die Russen" mit sehr unterschiedlichen Gefühlen. Aus vielen Häusern hängen weiße Tücher statt der Hakenkreuz-Fahnen, man hat bereits "umgeflaggt". Das Ende ist nah, von den Berlinern gleichermaßen ersehnt wie gefürchtet.

Dieser Text gibt den Sachstand vom 05.04.2005 wieder. Neuere Entwicklungen sind in diesem Beitrag nicht berücksichtigt.

© Rundfunk Berlin-Brandenburg

http://www.rbb-online.de/doku/titel_mit_s/schlachtfeld_deutschland/zeitzeugen/inge_maja_weisse.html

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